gungsverhältnisse in Theresienstadt geschildert haben, ist dieser- Faktor dort auch noch von großer Bedeutung gewesen. WAGNERJAUREGG erwähnt ferner, daß eine gute Versorgung mit Vitamin B1 im Krieg wegen des stärkeren Konsums von Kohlehydraten wichtig war, da das Vitamin B1 in Form seines Pyrophosphorsäureesters unmittelbar in Kohlehydratabbauvorgänge eingreift. Ist es in zu geringer Menge vorhanden, kann es infolge der Anhäufung von Brenztraubensäure als Produkt des intermediären Stoffwechsels im Zentralnervensystem zu Störungen kommen und zu einer krankhaften Veränderung der Herzfunktion. Man sieht, daß es an Gründen für die Morbidität und Mortalität im Konzentrationslager Theresienstadt nicht gefehlt hat. Die Tötung in dieser weniger gewaltsamen Weise war so unbedingt sicher, daß das Dritte Reich nur kurze Zeit hätte länger bestehen müssen, um jeden Insassen der Konzentrationslager ohne Anwendung von brutaler Gewalt zu töten.
Wenn bei der Sprue der Symptomenkomplex dadurch zustandekommt, daß eine anscheinend primäre Störung der Fettresorption die Aufnahme von Fett und damit die Aufnahme der fettlöslichen Verbindungen hindert, so kann man nicht annehmen, daß in Theresienstadt eine primäre Störung der Fettresorption vorhanden gewesen ist. Hier dürfte der in klinischer Beziehung fast gleiche Effekt dadurch bedingt worden sein, daß einfach die dargereichten Fettmengen nicht ausreichten, um die Resorption der fettlöslichen Vitamine zu ermöglichen.
Man wird mit Recht darauf hinweisen, daß Sprue, Cöliakie usw. bei uns seltene Erkrankungen darstellen, sodaß man suchen muß, um in der Literatur Angaben über einheimische Sprue zu finden. So hat z. B. HEGLER in der Neuen Deutschen Klinik" 1922 einen Fall einheimischer Sprue beschrieben. Es mußten die Häufungen sprueartiger Erkrankungen von abnormen. Bedingungen abhängen, die eine epidemische Ausbreitung der Sprue zustandekommen ließen.
Schon ELDERS hat die Sprue als Avitaminose aufgefaßt und auch wir neigen unbedingt dieser Ansicht zu. Zwar können wir nicht beweisen, daß nicht die unzweckmäßig zusammengesetzte Nahrung, die verminderte Eiweiß- und Fettzufuhr auch am Zustandekommen der theresianischen Sprue beteiligt sind. Aber die Tatsache, daß künstliche Vitaminzufuhr doch Heilungen, öfter allerdings nur Remissionen herbeizuführen vermochte( während alle anderen Konditionen im wesentlichen unverändert blieben), dürfte für diese Auffassung sprechen.
Wir haben schon erwähnt, daß es Fälle gibt, in denen die Darmerscheinungen in den Hintergrund treten. Besonders häufig sind z. B. Fälle, wo täglich nur 1-2 Stühle erfolgen, aber trotzdem
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