Es ist besonders das Verdienst von A. HERMANN, in Theresienstadt einen neuen avitaminotischen Symptomenkomplex festgestellt zu haben, bei dem folgende Symptome bestehen: Neigung zu recidivierenden Durchfällen, Fehlen von Salzsäure im Magensaft, Auftreten schwerer hyperchromer Anämien, mit HUNTERscher Glossitis und Neigung zu funiculären Erkrankungen. Dieser Symptomenkomplex steht in engen Beziehungen zu einer Reihe relativ den Ärzten wenig bekannten Erkrankungen, wie der Cöliakie, der Sprue( der tropischen und der einheimischen), denen somit die chronische Theresianische Enteritis sich an die Seite stellt. Es wird am einfachsten sein, wenn man auf Grund der Angaben der Literatur die Haupterscheinungen dieser Erkrankungen, ihre Gleichheiten und Verschiedenheiten in tabellarischer Form mitteilt( Übersichtstabellen Seite 30 u. 31).
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In all diesen Erkrankungen stehen profuse chronische, fast unstillbare Durchfälle im Vordergrund. Es sind aber auch mit großer Regelmäßigkeit andere Symptome vorhanden, welche die Durchfälle an klinischer Wichtigkeit noch übertreffen können.
WENDT soll das Spruebild mit der Störung der Fettresorption in Verbindung gebracht haben, RITSCHEL und HANSEN mit Resorptionsstörungen überhaupt, der letztere schrieb auf Grund von 7 beobachteten Fällen eine Monographie( freundliche Informationen von Prof. STEPP). Wenn somit vielleicht einzelnen diese Syndrome bekannt waren, so war dies doch kein ärztliches Allgemeingut. Man braucht nur an den Vortrag von Dr. WÄRMER zu erinnern, den dieser über die Th.- Enteritis im Jahre 1943 hielt. In dieser ausgezeichneten klinischen Darstellung war aber von diesen Zusammenhängen mit der Sprue keine Rede.
Jetzt, im Jahre 1947, scheinen auch in Deutschland solche Erkrankungen häufiger zu sein. Unter Diarrhöen und Gewichtsabnahme( Runzligwerden der Haut) findet man einen schwappenBauch voll Flüssigkeit, Fettstühle. Die Eiweißresorption soll nicht behindert sein. Es finden sich Hypocalzämien und Vitamindefekte besonders für A und C..
Hervorstechend ist die Wasserverarmung der Muskeln und Haut und der Wasserreichtum des Darms, und zwar infolge Mangel an Resorption, nicht durch vermehrte Darmsekretion bedingt 5).
Aus der tabellarischen Übersicht ergibt sich eine große Vielgestaltigkeit des hier in Frage stehenden Krankheitsprozesses, die dadurch noch verstärkt wird, daß die enteritischen Darmerscheinungen in den Hintergrund treten können. Und es hat lange Zeit
5) ABICHT und KUHLMANN über das Verhalten der Wasserresorption bei der einheimischen Sprue, Kliwo 1943, Nr. 21/22.
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