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Revier zu kommen, man mußte schon hohes Fieber haben, sonst war eine Aufnahme ganz unmöglich. Immer herrschte der Verdacht, daß man sich vor der Arbeit drücken wolle und gar nicht krank sei. Es gab eine Zeit, in welcher Häftlinge sich künstlich Fieber beibrachten, um aufgenommen zu werden. Sie schütteten sich Schnupftabak in kleine Wunden, die dadurch natürlich eiterten und anderes mehr. Als die Methode offenbar wurde, wurde von der Lagerverwaltung jeder Schnupftabak verboten. Trotzdem fanden Häftlinge immer wieder andere Mittel, um Fieber vorzutäuschen. In den ersten Jahren war die ambulante Behandlung fürchterlich. Mittags gegen ½212 Uhr konnte man die Menschen in langen Reihen in der ersten Block­straße angetreten sehen. Es waren Hunderte mit scheußlichen Geschwüren oder sonstigen Erkrankungen. Im Ambulanzzimmer standen die Pfleger in einer Reihe und verbanden die einzelnen Wunden. Das Ganze spielte sich ab wie am laufenden Band. Viele Wunden wurden geheilt, aber auch viele so lange verschleppt, bis eine Aufnahme möglich, ja notwendig geworden war. Das Ganze war ein Bild des Jammers.

Die Aufnahme selbst ging nach bestimmten Vorschriften vor sich. Der Mann mußte sich zuerst in der Schreibstube melden, wurde hier registriert und erhielt eine Aufnahmekarte, auf der der Block stand, in den er ein­gewiesen wurde; dann wurde er zu diesem Block geführt. Als später der Typhus im Lager wütete, mußte jeder zuerst in ein Bad. Hier mußte er seine ganze Kleidung, und Wäsche abgeben. Diese kam in die Revier- Desinfektion, und man sah nichts mehr davon wieder. Im Bad wurde zuerst der Körper desinfiziert und abgebraust. Sodann erhielt man eine Decke und wurde nackt in die Krankenstube geführt. Dort erhielt man ein Lagerhemd, wenn Hemden überhaupt vorhanden waren. Ich habe Krankenstuben gesehen, in denen die armen Kranken nackt in ihren Betten lagen, nur mit zwei dünnen Decken zugedeckt. Alte ,, Lagerhasen", die diese Methode der Aufnahme kannten, sorgten natürlich dafür, daß sie bald ihre Kleidung wieder heimlich zurückbekamen und sich so dann besser helfen konnten.

Übrigens ist es sehr interessant, einmal die Pflegemethoden kennen zu lernen, wie sie im Revier in den einzelnen Jahren üblich waren. Da ich selbst lange Zeit im Revier war, konnte ich diese so recht beobachten. Ich sagte schon an einer anderen Stelle, daß es oft sehr von dem Oberpfleger oder Pfleger abhing, wie ein Kranker behandelt wurde, ob man sich um ihn küm­merte oder nicht, ob man ihm half oder ihn einfach liegen ließ, seinem Schicksal vollkommen überlassen.

In unserem Zimmer lagen wir zu 50 Mann; in der Vorstube waren sogar 70 Mann. Die Betten standen zu zwei und drei übereinander. In den früheren Jahren war es wenigstens vermieden worden, daß drei Betten übereinander standen. In den Jahren 1944/45 aber wurde dies notwendig, sonst hätte man unmöglich alle Kranken aufnehmen können. In manchen Betten lagen drei Mann in je zwei Betten. Es war die chirurgische Station. Es lagen nicht nur operierte Fälle bei uns, auch Rekonvaleszenten von Fleck­fieber. Es schienen dies besondere Lieblinge oder Bekannte der Pfleger zu

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