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Ja!

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hl. Messe, ohne hl. Kommunion, ohne Brevier. Am Abend des ersten Feier­tages wurde plötzlich das kleine Kläppchen an der Tür geöffnet, es erschien das Gesicht des Domkapitulars Neuhäusler. Er raunte mir zu: Morgen 27 Uhr hl. Messe lesen! Und schon war er wieder verschwunden. Es war nämlich streng verboten, mit den Strafgefangenen auch nur ein Wort zu wechseln. Ich sollte also nach zwei Jahren zum erstenmal ein hl. Meßopfer feiern. Mir war ganz eigenartig zu Mute. Ich weinte in dankbarer Erregung. Wie war dies nur möglich gemacht worden? Am anderen Morgen, 6 Uhr, holte mich ein SS- Mann aus der Zelle und führte mich zu den Geistlichen, die als Ehrenhäftlinge hier eingewiesen waren und eine kleine Kapelle hatten. In stiller Ergriffenheit las ich die hl. Messe und wurde danach von den Herren zum Kaffee eingeladen. Sie erzählten mir, daß sie den SS- Mann für diese Idee gewonnen hätten, da er selbst katholisch sei und aus Köln stamme. Als ich dann in meine Zelle kam, war ich ganz ruhig, ja, sogar froh. Ich kniete hin und betete: ,, Herr, wenn Du mein Leben haben willst, wenn Du keine Aufgabe mehr für mich hast, dann nimm mein Leben und schone zwei jüngere Herren, die besser sind als ich und mehr leisten können." An. den folgenden Tagen machte ich Exerzitien an Hand eines Exerzitienbüchleins, das mir Herr Neuhäusler überlassen hatte. Und doch schreckte ich jedesmal auf, wenn irgendwo ein Schlüssel ging und die schweren Schritte der SS durch den Gang schallten. Sofort war der Gedanke da: ,, Jetzt kommen sie und holen dich zum Todesgang." Vierzig lange Tage und Nächte! Da, eines Tages wird die Tür aufgerissen: Carls zur Vernehmung! Nun war das Ende gekommen; so dachte ich. Aber es sollte nicht so sein. Ich wurde einer Kommission vorgeführt, die eigens vom Hauptsicherungsamt der Gestapo Berlin nach Dachau gekommen war. Es fanden sechs Vernehmungen zu je vier Stunden statt, in welchen die einzelnen Anklagepunkte behandelt wur­den. Man war ruhig und sachlich in diesen Vernehmungen und behandelte mich rücksichtsvoll. Ich mußte wirklich staunen; denn sonst war das ja nicht die Art, wie die Gestapo zu vernehmen pflegte. Man brüllte nicht, schlug mich nicht, bot mir sogar eine Sitzgelegenheit an. Die erste Frage war: Stehen Sie zu allem, was Sie hier geschrieben haben?" Ich antwortete mit einem lauten und kräftigen Ja". Ich will nur einige Vernehmungs­punkte herausgreifen und hier festhalten. Meine Haltung war eine klare und unzweideutige. Ich rechnete mit dem Tode. Ich hatte mich darauf vor­bereitet und mir vorgenommen, diesen SS- Leuten ganz energisch die Wahrheit zu sagen, bevor ich sterben müßte. Nun war mir die Gelegenheit dazu gegeben. Die Vernehmung ging weiter: ,, Das sind doch alles Parolen!"

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,, Nein, das sind keine Parolen, sondern Tatsachen; wenn Sie aber Häft­linge fragen, meine Herren, dann wissen diese Häftlinge nichts." ,, Warum nicht?"

,, Weil sie Angst haben!"

,, Warum haben sie Angst?"

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,, Weil sie sonst erschossen werden."

,, Das ist doch unmöglich, das ist barer Unsinn."

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