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bührt das Hohelied der Liebe: ob es hier ist in dem Massenelend einer von Haft und Hunger, von Seuche und Pest, von Not und Tod gequälten Menge, sei es an den blutigen Fronten draußen auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges, wo der einzelne oft für den andern und damit für alle sich opfert, sei es in der namenlosen Not und der grenzenlosen Armut kommender Nachkriegsjahre in unserm Volk. Es ist gleich. Immer ist es und wird es die Liebe sein, die heldenhafte Liebe zu Christus für die Brüder, die Armut, Elend, Not und Tod allein überwinden kann. ,, Und diese Liebe währet ewig"( 1 Kor. 13, 8). Ohne diese Liebe kann die Welt nicht bestehen, können die Menschen nicht leben. Ohne sie gehen sie unter in Kälte und Grausamkeit, in Lieblosigkeit und Haẞ. Wollen wir Menschen uns selber retten, müssen wir einander verzeihen und vergeben, müssen einander helfen und heilen, mit einem Wort: Wir müssen einander lieben! Lieben durch die Tat! Lieben im Geiste und mit der Liebe Christi! Ende März 1945.
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APOKALYPTISCHE REITER
Draußen in der Welt reitet schon jahrelang der Reiter auf ,, feuerrotem Rosse"( Apok. 6, 4): der Krieg mit seinem erstickenden Blut und Brand. In diesen letzten Wochen reitet er Galopp. Er rast mit atemraubendem Tempo durch unser Land und tritt mit seinen starken Hufen unbarmherzig nieder, was ihm lebend unter die Füße kommt. Und in seinem Gefolge reitet der Reiter auf dem ,, fahlen Roẞ"( Apok. 6, 8), der Tod, und hält große Ernte für seine Scheunen. Draußen herrscht ein großes Sterben. Drinnen bei uns reitet schon drei Monate lang der Reiter auf dem ,, schwarzen Roẞ"( Apok. 6, 5): Hungersnot und Seuche. Fleck fieber ist ausgebrochen, in dem Menschenknäuel der eng gepferchten 50 000! Es herrscht die furchtbarste Epidemie, von der je das Lager heimgesucht wurde. Durch die ungeheure Überfüllung des Lagers, durch die 5- bis 6fache Erhöhung des Bestandes infolge Räumung anderer Lager hierher und infolge Zurückziehens von Außenkommandos ins Lager, durch das Hereinschleppen aller möglichen Krankheiten und allen möglichen Ungeziefers ist Anfang dieses Jahres die Seuche ausgebrochen. Sie wütet nun schon monatelang. Das ganze Lager ist verlaust. In früheren Jahren hatten wir wenig Ungeziefer. Jetzt aber ist alles voll davon. Es kann nicht anders sein. Der Kampf dagegen ist fast unmöglich. Keine Mittel, Ungenügende Desinfektion. Kein Serum. Reinlichkeit bei der wahnsinnigen Zusammenpferchung ausgeschlossen. Übertragung von Läusen selbstverständlich. Uns, auf unserem
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