troß Inbetriebnahme von Motorfeuersprige und Lautsprecher das’Schreien der Opfer und die Schüsse im Exekutionsraum. Dann mußten die bis dahin im Freien stehenden Verbrennungs- öfen vor den Einflüssen der Witterung. geschügt werden und schließlich trug man sich mit der Absicht, einen eigenen Gas- raum einzurichten, da durch Vergasung eine viel größere An- zahl von Menschen in einer verhältnismäßig viel kürzeren Zeit, als das durch Erschießen möglich war, beseitigt werden konnte.
Im Januar 1942 wurde mit dem Bau der Station Z begonnen. Im März wurde das alte Krematorium abgerissen und der Neubau in Betrieb genommen. Den ganzen Winter hindurch fanden die Exekutionen statt. Als im April 1942 die Aktion eingestellt wurde, belief sich die Zahl der Ermordeten auf
18000.
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