Gegenstand, den er sehen soll, er ist blind für seine Blindheit. Und das ist schließlich das Mo­tiv für das Wort:» Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« Es ist wahrlich nicht» blinde<< Liebe, sondern sehende Liebe. Liebe, die dieses Faktum der» Blindheit« sieht.

Die ganze Geschichtsschreibung seit der Refor­mation auf der protestantischen Seite ist eine reine Tendenz- und Propagandasache. Über die Ge­schichte und ihre Wahrheit entscheidet» die Wahr­heit der Offenbarung, deren Hüterin die Eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist. Da ist nichts zu machen, das ist nicht zu ändern. Selbst so edle Gestalten wie Ranke, strebend nach lauterer subjektiver Wahrhaftigkeit, müssen feh­len und irren, wenn sie den Mittelpunkt der Wahrheit durch Erbschuld oder eigene Schuld ver­fehlt haben und abgeirrt sind von der Sonne des Lichts der Offenbarung. Alle menschlichen Tu­genden zusammen erreichen nicht das Ziel, wel­ches die makellose Reinheit der rechten Lehre ist. Die römisch- katholische Kirche hat» Mängel«<, weil sie nicht mehr in seiner Gänze das germa­nische Element und auch nicht mehr das grie­chisch- slawische und noch nicht das chinesische und indische in sich hat. Das sind wirklich große » Mängel an Fülle und Reichtum, aber sie ist makellos und ohne» Mängel«< in ihrem übernatür­lichen Kern. Und wer das nicht mehr sieht, der ist eben- blind. Geistige Blindheit unterscheidet sich von der physischen dadurch, daß sie nicht be­wußt ist. Das ist ja das Wesen des error invin­cibilis!

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