Als die herrschende Idee hierarchisch nicht mehr » das Gute<< war, sondern» das Schöne«- was die Renaissance genannt wird-, begann das Ver­derben, und das Resultat war nicht die Fülle und Ernte des Bösen, sondern die abgründliche Häß­lichkeit der Seele dieser Tage.

Einem Schriftsteller sagen können: ob seine Ad­jektive aus dem Denken kommen, also sachlich sind, aus dem Willen, also mehr oder weniger Wünsche oder Absichten sind, oder aus dem Füh­len, also subjektiv, sub- objektiv sind.

Daß Gott Sich an alles erinnert, das ist mensch­lich das eigentlich Selbstverständliche, aber daß Gott vergessen kann, das ist das schlechthin Un­begreifliche, denn schließlich ist eine volle Sünden­vergebung ein Vergessen in Ewigkeit. - Aber wie ist es denn, bitte, wenn eine ewige Hölle ist?- Was geht das den Seligen an?- Was das den Se­ligen angeht? Oh, mein Freund, kannst du dir einen Seligen vorstellen, der sich die Hölle an­schaut? Ich nicht, aber eigentlich sollte ja kein Hindernis sein. Gott sieht sie ja, und Gott ist selig. Aber die Seligen werden sie vielleicht gar nicht sehen. Hat schon einer, der selig war in der Zeit, die Hölle gesehen? Selig nur in der Zeit, und nun in der Ewigkeit! Wird er die Hölle sehen? Vielleicht nicht, doch ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich doch: die Hölle ist trotzdem; und kann man denn einen selig nennen, der einen Teil der Wirklichkeit und also der Wahrheit gar nicht sieht, selbst wenn er sich dabei wohl fühlt?

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Einer der Haupttriebe des Menschen geht auf

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