als eine Dummheit. Die allgemeine Sprachrege- lung, die kaum mehr geheimgehalten wird, ja werden kann, lautet: Klugheit ist, das Böse un- gestraft zu tun, und zwar auch metaphysisch, auch vor Gott . Und daß sie das glauben, das ist die Quelle ihrer letzten, unsagbaren Dummheit. Sie haben keine Seele, die für sie betet, und wis- sen nicht, daß ihre Sache damit rettungslos ver- loren ist. Sie können selber nicht beten, das ver-" stehe ich, und das versteht sich, denn sie wollen vor allem nicht. Aber nun auch nicht eine einzige Seele zu haben, die vor Gott etwas gilt und für sie, ich meine aber: ihre Sache betet, beten kann und beten darf, das ist ihr Todesurteil.
März
Mit dem Axiom, die Liebe Gottes ist immer grö- ßer als die Liebe des Menschen, die Liebe des Geschöpfes, werde ich der Schwierigkeiten, die mir die Ewigkeit der Hölle macht, Herr. Ich verschließe sozusagen den Glauben an die Ewig- keit der Hölle in meinem Glauben an die Liebe Gottes , an die ich unerschütterlich glaube. Der Glaube an die Ewigkeit der Hölle bietet meinem Verstand, ich will sogar sagen: dem Verstand,
wenn er unpersönlich alles bekennt, vor allem
das Wesen der Freiheit und das Wesen des Ge- horsams und der Gerechtigkeit, kein Hindernis; es ist kein Widerspruch darin. Aber der Liebe! Viele sind nicht fertiggeworden, und ich werde auch nicht fertig ohne das genannte Axiom. Die- ses aber ist ja unwiderlegbar sowohl von der Logik als vom Intellekt, also auch natürlich von der Liebe selber. Was ist wahrer, was ist klarer, was
288
ist$ tes 1
"Aud Pfoı “via
führ Selb
Ta;


