r

1

e

S

r

r

t

r

e

t

1

t

r

t

unseres übernatürlichen Glaubens, ach, das kön­nen wir selber auch, jawohl, das tun wir selber, aber freilich ein bißchen anders, nämlich mit etwas Humor. Wir kennen die Pointe. Es ist gewiß nicht so, als ob wir unsere Argumente für schlech­ter hielten als die ihrigen, als ob wir die ihrigen für überlegen, für unwiderlegbar hielten. Das wäre eine große Täuschung ihrerseits. O nein! Schließlich haben wir unsern Glauben, nachdem endlos geredet wurde: kraft der Kraft Gottes und nicht kraft unseres eigenen Verstandes. Sehet her: das ist unser Geheimnis, das ihr nicht verstehet. Das ist unsere transzendente, ewige Überlegen­heit.

-

-

>> Wir wollen das ewige Leben«, sagtest du einmal feierlich. Aber gibt es nicht Stunden, da du gar nicht mehr leben möchtest und auf das ewige Leben vollends ganz verzichtetest, da es dir ein wollüstiger Trost wäre, wenn es ein ewiges Le­ben nicht gäbe, wenn es einfach aus wäre? Warum lügst du so? Nicht so hitzig, mein Freund, ich lüge nicht. Wie? Du leugnest, daß du solche Stunden habest?- Nein, nein, nein. Aber ich bin ein schwacher Mensch; ich bin eben nicht immer ich, ich bin es sogar selten, ich bin nur halb oder ein viertel oder vielleicht gar nicht ich selber. Ich bin oft lau, wert, weit ausgespien zu werden. Ich habe dann weder den rechten Glauben noch auch die rechte Hoffnung und schon gar nicht die rechte Liebe. Wenn ich aber in Wahrheit Gott von ganzem Herzen liebe und aus ganzem Ge­müte, wie sollte ich nicht die heiße Sehnsucht ha­ben, ewig zu leben? Wie sollte ich lügen, indem ich sage:» Wir aber wollen das ewige Leben.<<

283