das gerade fehlt ihm. Er kann keinen» Satz«< schreiben.

Kleiner Dialog:» Wir führen Krieg um des Frie­dens willen.<<- Ach, ich liebe den Bogenschützen, der den Pfeil genau in die Mitte schickt. Sie ha­ben vielleicht einen Kreis ganz nahe dem Ziele getroffen, aber nicht das Ziel. Nein, jeder, hören Sie: jeder führt Krieg um des Sieges willen. Wer Krieg führt, will siegen, erst in zweiter Linie alles mögliche andere und vielleicht so Gutes wie den Frieden. Auch Michael wollte zunächst ein­mal siegen! Ich glaube, man muß bei diesen ge­nauen Definitionen bleiben, man käme sonst sehr leicht in die Halbwahrheiten und Lügen, die das Denken schwächen und verderben. Man merkt seine Fehler bald selber nicht mehr.

In Seinen Namen, die Er Sich Selber gegeben hat, ist Gott nicht» paradox«. Er ist in maje­stätischer Weise» einfach«.» Ich bin der Ich- bin«: Hier gibt es kein» Umschlagen der Begriffe<<. Keine Möglichkeit des Irrsinns und des Irre­redens wie in der idealistischen Philosophie. Gott ist nach Seiner Offenbarung Vater, Sohn und Geist. Es gibt nichts Eindeutigeres, Allgemein­verständlicheres, Unverwechselbareres, in seinem Sein und Sinn Unveränderlicheres.

Die geradlinige Fortsetzung des Menschlichen un­seres Äons führt zur letzten Verzweiflung. Ist Gott nur der magnifizierte Mensch, wie er uns in der Erfahrung und Geschichte begegnet, dann rettet er sich und Gott nicht aus der letzten Sinn­losigkeit, dann ist eben die Sinnlosigkeit absolut,

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