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ihre Macht. Weltliche Macht, schon verwesend zu lebloser Ohnmacht.

Das ist der große Schriftsteller: Mit einem Satze setzt er das geistige Niveau, sein Niveau, auf dem nun alles vor sich geht. Ob er sich hinunter­läßt in die Lachen des Komischen oder sich auf­schwingt auf reine Höhen des Idealen- auf sei­nem Niveau geht es doch vor, von seinem Feuer­atem ist jedes Wort bewegt.

4. Juli

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Aus Heiligem Geist ein heilendes Wort an darbendem Ort zur Hilfe bereit in harren­der Zeit.

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Gestalt schaffendes, Farben schaffendes Licht, sel­ber gestaltlos, farblos!

Der Zweifler:» Wahrlich, das muß man staunend sagen: wie vortrefflich gelingt es doch euerm Gott, sich zu verbergen! Ihr ahnt das wohl und seht es auch, deshalb redet ihr so gern von einem ver­borgenen Gott. Aber geht das nicht ein bißchen weit? Seine Existenz verbirgt er so gut, daß recht gescheite Köpfe sie einfach leugnen. Man kann fast sagen: je gescheiter heute einer ist in der Meinung der Welt, desto eher leugnet er die Exi­stenz Gottes. Seine Allmacht verbirgt er so gut, daß von Anfang an Menschen die Macht wo ganz anders suchten[ nur nicht bei ihm, der Geist sein soll], daß ihn gescheite Menschen sogar ohnmäch­tig nennen. Aber freilich, das Meisterstück seiner Kunst, sich zu verbergen, erweist ihr doch durch die Behauptung, er sei die Liebe. Ach, man spürt sie nicht einmal. Liebe muß man doch spüren,

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