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anzen, stimme. Da heißt es wohl: das Gute wird belohnt, das Böse wird bestraft; und das ist so, das ist die Kinderlehre. Wehe den Völ- kern und wehe den einzelnen, die die Wahrheit dieses Satzes nicht einfach gelten lassen und als unverrückbaren Grundsatz lehren, so daß die Be- hauptung des Gegenteils falsch und ein Verbre- chen ist: das Gute wird bestraft und das Böse wird belohnt. Aber dann, zuzeiten, ein Blick auf die Oberfläche und auf einzelnes, und: die Sache stimmt hinten und vorne nicht. Erst das Auge des Glaubens sieht wieder tiefer. Vor dem Blick des Verstandes nur verwirren sich die Dinge wie am Anfang des dreiundsiebzigsten Psalmes dem Psalmisten.
Ein Weg, der nicht zum Ziele führt, verkommt, er wird zur Wüste; ein Mittel, das seinen Zweck nicht erreicht, geht unter und ist bald vergessen. Im Leben des Geistes und der Freiheit wehren sich die Wege und die Mittel, die ihre Ziele und Zwecke nicht erreichen, oft nicht erreichen wollen, denn sie sind oft lebende Wege und lebende Mit- tel, und selbst das geringste Leben wehrt sich, oft sogar am zähesten, gegen das Sterben und Unter- gehen. Und da ist der letzte Ausweg des Weges, der nicht zu seinem Ziele führt, sich selber zum Ziel zu erklären, das letzte Mittel des Mittels, das seinen Zweck nicht erreicht, sich selber zum Zwecke zu machen. Das tut heute in grauenvoller Weise die Menschheit in ihren einzelnen Wegen, welche Rassen und Völker sind, und diese wieder in ihren Mitteln, welche Staaten und Parteien sind. Im Geiste geschieht nichts ohne Freiheit. Die Hälfte der Vernichtung ist Selbstvernichtung.
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