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Fall], aber dem»spiritualen« Verstand, wie ich den dem Glauben, der Hoffnung und der Liebe unterworfenen nennen will, ist es eben eigentüm- lich, daß er es im entscheidenden Falle weiß. Das hat mit den quantitativen, also meßbaren Gren- zen des menschlichen Verstandes, also dessen Größe oder Kleinheit, gar nichts zu tun. Es ist eine qualitative Grenze. Es scheint eher, daß zuweilen ein großer Verstand es schwerer hat, diese Grenze zu erkennen und ihr gemäß zu leben. Dazu ge- hören die großen Rationalisten und vor allem auch Kant, der doch gewiß einer der größten Intellekte war. Der transzendentale Verstand und die»Vernunft« Kants, das sind freilich nicht mehr individueller menschlicher Verstand und indivi- duelle menschliche Vernunft, aber sie sind mensch- licher Verstand und menschliche Vernunft in ge- reinigter und sublimer Form. Was für sie»Wider- sprüche« sind, sind absolute, also auch Wider- sprüche für einen göttlichen Verstand. Den gro- ßen Rationalisten und auch Kant, das kann man auf den ersten Blick sehen, fehlt der Apperzep-
‚tionssinn für das Mysterium. Es gibt nicht x-be-
liebige Mysterien in Gott, sondern ganz bestimmte. In Gott finden nicht x-beliebige Widersprüche und Gegensätze für den menschlichen Verstand ihre diesem unmögliche Lösung, sondern ganz be- stimmte, zum Beispiel Prädestination und Frei- heit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Der spi- rituale Verstand wird absolut auf dem Satz vom Widerspruch bestehen und es immer für ruchlos und absurd zugleich erklären, zu sagen, daß Gott gut und böse zugleich sei, während er von Wider- sprüchen, die für einen autonomen rationalisti - schen Verstand auch absolute sind, zum Beispiel
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