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die Musik Mozarts, Beethovens, Bruckners ihren Festen spielen, Verse Hölderlins, Goethes, Schillers hersagen lassen. Sie tun allen diesen Genien mehr oder weniger Unrecht, aber nur we- nige merken das. Aber die Apostaten selber ge- trauen sich von einem. gewissen Augenblick an nicht mehr, auch nicht um einer momentanen po- Iitischen Absicht willen, Worte Christi zu ge- brauchen. Von einem gewissen Augenblick an ist das Göttliche geschützt, das Geniale nicht.

Es ist seit dem Sündenfall die beliebte Methode der Verbrecher, die Komplizen brauchen, weil sie Verbrechen in größtem Maßstabe begehen wol- len, sich»Verschworene« zu verschaffen. Dadurch, daß sie sie an Verbrechen beteiligen, die ihnen eine Ab- und Rückkehr nicht mehr gestatten. Das erzählen uns große Geschichtsschreiber, wie zum Beispiel Thukydides . Man ist heute so freigebig mit dem Prädikat»nie dagewesen« für alles, was geschieht, so stolz auf die»unerhörten Leistun- gen«- ın diesem einen haben sie recht: unerhört, noch nie dagewesen ist das Ausmaß der Verschwo- renheit im Bösen. Welch ein Erwachen, wenn das deutsche Volk erwachen wird mit der Erkennt- nis: mitgegangen- mitgehangen, mitverschworen- mitverloren.

Im allgemeinen sind die Simplifikatoren die ge- fährlichsten und unheilvollsten Verführer der Menschen. Gott und das Gute sind einfach, aber die Welt und die Güter sind es nicht. Die Ein- fachheit Gottes und des Guten enthält in sich die Fülle alles Seienden und Möglichen. Christus ist in gewissem Sinne der größte Simplifikator, in-

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