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Wer immer dem ersten Gedanken auf der Stelle folgt, theoretisch oder praktisch, wird viele Feh­ler machen; denn nur selten, aber dann freilich oft in eminentem Maße, ist der erste Gedanke der beste, dann namentlich, wenn es darum geht, etwas Gutes zu tun. Man tue es auf der Stelle! Der Mann, der vorsichtigere, der dem zweiten Gedanken folgt, lebt sicherer; er wird weniger Enttäuschungen erleben. Unter dem zweiten Ge­danken können natürlich unbestimmt viele Ge­danken zusammengefaßt und verstanden werden. Die Entscheidung liegt also eigentlich beim dritten Gedanken, der alle anderen, den ersten und den zweiten, abwägt. Drei Gedanken gehören daher zum rechten Leben. Unterscheiden sie sich aber nicht dadurch, daß der erste und der zweite Ge­danke fast immer» Einfälle« sind, und nur der dritte rein auf logischem Urteile ruht, auf be­wußtem, meine ich? Ach nein, auch der dritte Gedanke kann sehr wohl ein Einfall sein.

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Ich bin geistig ein guter Hörer und Zuhörer: ich verstehe auf der Stelle und genau. Aber die rechte Antwort weiß ich meist erst hinterher. Darum eigne ich mich mit Ausnahmen- schlecht zum Diskussionsredner und überhaupt nicht zur Unterhaltung. Ich erinnere mich noch sehr gut, daß zu den quälendsten Erlebnissen meiner Ju­gend gehörte, wenn ich das absolut sichere Ge­fühl hatte, daß eine Behauptung, die ein anderer vorbringt, falsch sei, und nichts erwidern konnte oder nur lächerliche Unzulänglichkeiten, weil meine Zunge gelähmt war durch die Unartiku­liertheit meiner Gedanken. Anderseits war ge­rade diese Ohnmacht, auf der Stelle zu antwor­

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