isch

und

icht

uch:

der

esen

Re­

-ung

die

iner

ung

ber,

iche

iche

den.

als

Certe

tzu

Lein­

sch­

-den

ält­

be

wir­

läßt

öllig

ehrt

<< in

acht

Gott,

arte,

Und

be­

cha­

nen

Formalismus auf Kosten substantiellen Rechtes zu beseitigen, wenn gleichzeitig jede wahre Reli­gion abgeschafft und verfolgt und unterdrückt wird? Das heißt, wenn Hauptsätze der übernatür­lichen Ordnung umgestoßen, auf den Kopf ge­stellt oder ganz geleugnet werden? Aber ich laufe immer Gefahr, abzuschweifen. Ich will aber bei diesem Gedanken bleiben, der eine These werden kann: jede rein menschliche Empörung stützt sich oder gibt vor, sich zu stützen auf ein ihm, dem betreffenden Menschen oder dem Menschen über­haupt zugefügtes Unrecht. Ist das richtig? Ich glaube, ja! Ist es nicht so im großen promethei­schen Mythos? Ist es nicht so in der Erfahrung des Menschen, der Hiob heißt und heißen wird? Aber ist damit alles gesagt? Ja, ist das Tiefste ge­sagt? Ich glaube doch nicht. Sehen wir näher zu! >> Wenn es Gott gibt, wie ertrüge ich es, nicht Gott zu sein?« fragt Nietzsche und drückt damit eine Empörung gegen Gott aus, die weit über alle histo­rischen menschlichen Revolutionen hinausgeht; er gibt ferner für sie ein Motiv an, das alle andern in einem erbärmlich kleinen und dämmerigen Licht erscheinen läßt. Es ist von so spiritualer Art, dieses Motiv, daß es das des gefallenen Engels selber gewesen zu sein scheint.- Ja, es scheint fast so, auf den ersten oberflächlichen Blick, aber nun sehen Sie zu, was für ein Unterschied ist zwischen Mensch und Engel. Das hypothetische» Wenn<< Nietzsches, wenn es Gott gibt...", ist mensch­lich, und zwar sehr spät menschlich, es ist un­möglich in einem reinen Geist, der Luzifer ist. Der Teufel kann selber niemals Atheist werden oder sein; er kann nur Menschen einer bestimmten intellektuellen Kultur und Reflexionskraft mit

207