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Rechte sich zu empören. Wir leben nun faktisch in einer Welt fortlaufender Empörungen, und zwar solcher, die sein sollen, und solcher, die nicht sein sollen, Empörungen oder sagen wir auch: Revolutionen, die immer mehr den Charakter der Unentwirrbarkeit annehmen. Sie nehmen diesen Charakter deshalb immer mehr an, weil die Re­volutionen von unten her mit einer Empörung gegen das oft zweifellose Unrecht, also gegen die Schuld bei den Oberen, Herrschenden, mit einer somit mehr oder weniger berechtigten Empörung eine unberechtigte» böse« gegen das Recht selber, gegen die rechte natürliche und übernatürliche Ordnung, gegen die natürliche und übernatürliche Hierarchie wir sind Hierarchisten!- verbinden. [ Notabene: Ist Unordnung ein größeres Übel als falsche Ordnung?» Anarchie« als organisierte Herrschaft des Bösen? Das ist gar nicht leicht zu entscheiden.] In diesen Revolutionen, die schein­bar nur zwischen Mensch und Mensch, Mensch­lichem und Menschlichem sich abspielen, werden die göttlichen Dinge und schließlich das Verhält­nis zwischen Mensch und Gott doch selber be rührt. Es kann das Furchtbarste und Verwir­rendste geschehen, das sich überhaupt denken läßt und das faktisch heute geschieht: es können, völlig separat, natürliche Dinge, die heillos verkehrt und verwirrt waren, durch eine» Revolution<< in eine natürliche Ordnung zum Teil zurückgebracht werden und gleichzeitig die Beziehung zu Gott, die natürliche wie die übernatürlich- geoffenbarte, radikal und teuflisch umgekehrt werden. Und eben das geschieht ja heute. Was will es schon be­deuten, Auswüchse des Individualismus zum Scha­den der Gemeinde oder Absurditäten des reinen

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