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Gott gegenüber gibt es keine Neutralität. Das
ist ein einfacher und einsichtiger Satz. Wenn nun der Mensch Gott ist oder der unmittelbare Ausfluß Gottes, so wird er früher oder später, nach dem Maß seiner Macht, sagen: mir gegen- über gibt es keine Neutralität.
9. April
Die Deutschen halten sich an das Wort ihres lie- ben Lehrers Martin Luther peccare fortiter- men- tiri fortiter. Und weil ganz Europa lügt, sie aber fortiter, haben sie Erfolg, bis einer nicht mehr lügt.
Das hoffnungsloseste Mißverstehen: er sieht nicht, was ich sehe, und ich sehe nicht, was er sieht.
Manche leugnen nicht die Symbolhaftigkeit der Dinge dieser Welt, aber sie halten das, worauf die Dinge zeigen, wofür sie Symbole sind, für Nichts, das real wäre und unser Handeln bestim-
mend. Ist das nicht schlechte Logik?
In den Dingen liegt, daß sie auch anders sein könnten, als sie sind, und das ist staunenerregen- der als sie selber. Das macht auch die Zeit, nicht den Raum, zum innersten Problem unseres Seins.
Die These Kierkegaards von der vorherrschenden Bedeutung der Kategorie des»Plötzlichen« im Wirken des Dämonischen wurde in den letzten Jahren und Tagen im Übermaß bestätigt.
»Seines eigenen Glückes Schmied sein« ist ein grober Ausdruck, der erst einer Interpretation
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