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Er zieht das Bequemere vor, nur eines gelten zu lassen: die Gleichheit oder die Ungleichheit. Kata­strophen sind die Folgen beider Einseitigkeiten. Aber selbst wenn theoretisch die Einsicht in die Notwendigkeit der Geltung beider Prinzipien vorhanden ist[ was heute noch lange nicht der Fall ist], dann beginnt erst die unermeßliche Schwierigkeit der Unterscheidung im konkreten Fall. Und da eben bin ich der Meinung, daß der Mensch aus eigener Kraft gar nicht zu Ende kom­men kann. Er braucht die Erleuchtung, die un­mittelbare Mithilfe Gottes in Gebet und Führung.

Die Christen werden wieder zur» Minderheit«<, die nicht zählt«. Sie werden sich freilich von andern Minderheiten, die» nicht zählen«, dadurch unterscheiden, daß sie trotzdem verfolgt werden.

Für manchen ist der Krieg ein erfolgreiches Alibi vor der Welt, wenn auch nicht vor seinem Ge­wissen oder gar vor Gott .

Bedenkt man, wie schwer es sogar für einen Chri­sten ist, auch nur in Gedanken Gott die Rache zu überlassen, so kann man sich vorstellen, wie es bald in Deutschland zugehen wird. Was wird der Sieger dieses Krieges tun? Überläßt er nicht Gott die Rache, ist damit Krieg und Sieg ver­loren.

Fürbitte ist schwer, ja dem Menschen unmöglich ohne Gnade. Zweierlei ist zweifellos notwendig zur echten Fürbitte. Will ich einen Menschen vor Gott stellen und für ihn bitten, dann muß ich ihn lieben. Ohne das ist alles nur leerer Formalismus.

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