Aber ich muß auch in dem Augenblick, da ich für ihn bitte, von ihm nichts wollen für mich selber. Das ist schwer, auch wenn ich ihn liebe.
Variationen ein und desselben Themas, die der Natur so zahllos, so glücklich, so überraschend, so vollkommen gelingen, daß sie die Langeweile des semper idem durch das unerwartete idem per aliud übertönen, fallen der bewußten Kunst des Menschen überaus schwer. Sie sind selten und am ehesten noch in der Musik zu finden. An zwei Klippen muß die Kunst der Variation vorbei: das Thema darf in seiner Urform weder zu deutlich noch zu undeutlich werden. Näher ausgeführt: die Variation muß als solche etwas in tiefem Sinn Neues und Überraschendes sein. Auf der andern Seite muß das Thema in seiner Identität[ vom Kenner natürlich, vom Sachkenner!] unmittelbar erschaut[ gehört] und nicht bloß mühselig erschlossen werden.
Ich habe nicht die geringste Scheu, mit Worten zu spielen, die frei sind vom Worte, oder mir die Zeit totzuschlagen, die ohne Ewiges ist.
Warum reden sie, die doch das Kreuz hassen, vom Kreuzzug gegen die» Plutokratie«, warum nicht vom Hakenkreuzzug? Wenn die Sache neu ist, warum nicht auch eine neue Sprache?
In einer billigen Kriminalnovelle lese ich die Sätze: Now instead of everything going right for him, everything will go wrong for him! And he, too, will begin to make mistakes[ Statt daß alles glücklich für ihn ausgeht, geht ihm ständig
40
a
Z
de
de
kl
m
Emm
V
G
ra
M
er
Ta
Sü
ke
ve
W Vo
2.
Br Ste
Ste
Da
Fre
Me
die
ent
der
We


