1940
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Die Welt in ihrem Sein ist für den menschlichen Verstand unübersichtlich. Wer das nicht sieht oder es leugnet, den kann, ja muß man unbeachtet stehn und am besten gehn lassen. Manche, die damit zur Not einverstanden sind, verlangen dann doch, daß das System eines Philosopher völlig übersichtlich sei,- das doch nur das geistige Bild und Abbild der Welt sein kann, die selber Abe unübersichtlich ist. Indes haben sie auch nich ode ganz unrecht: Übersichtlichkeit liegt als Forde rung im Wesen des Geistes, und der Philosoph muß ihr gerecht werden. Aber seine Grenze als menschliche muß er erkennen und einhalten.
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Es liegt viel Stolz in der Forderung des Kierke sie gaardschen Denkens, unter allen Umständen sei ner Idee treu zu bleiben. Vielleicht ist diese Ide nur eine menschliche,- und was für eine Schwäch und Unwahrheit ist es dann! Vielleicht folgt er wenn er unter Schmerz und Scham ihr untre wird, gar einer Idee Gottes. Dann hat er Demu gelernt und in ihr den Sieg errungen.
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Es gibt einen ehrenwerten Irrationalismus, de schließlich nichts anderes ist als die Kapitulatio nen und die Ehrfurcht der menschlichen ratio vor de wur Die göttlichen. Es gibt aber auch einen ehrlosen- und die heutige deutsche Jugend neigt dazu-, der di der Rationalität der Folgen einer schuldhaften Hand sein lung und die Stimme des Gewissens durch da ten, » Schicksal<< verdecken und übertäuben will. E ist sehr billig und reicht noch lange nicht an di Ich sophokleische Tragik heran.
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