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philosophische, das heißt die intellektuelle, die heraklitische. Die politische ist in der Regel nur die des größeren Schurken für den kleineren, weil er der kleinere ist.

Das» Hadern« mit Gott kann der Anfang oder das Ende des Glaubens sein. In jedem Fall setzt es einen Ansatz von Glauben schon voraus.

Die primitivste Haltung in einem großen Kriege ist die, daß die eine Partei völlig recht und die andere völlig unrecht hat. Schwieriger und pro­blematischer wird die Sache mit dem einsichtigen Zweifel, daß Recht und Unrecht verteilt sein könnten. Aber viel weiter kommt man damit nicht. Es bleibt bei einer mehr oder weniger geist­reichen Objektivität und Neutralität, die einiger­einen maßen harmlos ist, wenn man im 18. Jahrhundert lebt und die Völker in der Türkei oder in China e tra- sich schlagen. Heute sind die Dinge uns und ein­nzen- ander näher gerückt. Dann beginnt die Unter­s not scheidung zwischen den Prinzipien, zwischen den durch Lehren und Theoremen. Ein Volk, dessen Mitte [ Das ein Gnadenbild der Mutter Gottes ist, mag Bild, die scheußlichsten und verabscheuungswürdigsten alogie Greueltaten begehen, es wird nach bitterer Sühne Kör- doch siegen über ein anderes, das als Mittelpunkt cht die nur eine rationalistische Königsketzerstadt hat, -ch die die auf die innerlich verlogenste Art Treu und e neh- Redlichkeit übt. Vielleicht hat Konstantin der heißt Große als Privatmann mehr und offenere Sün­

den begangen als Julianus Apostata . Aber die­sem hatte der Christ von ganzem Herzen den Untergang zu wünschen, jenem aber den Sieg.

ich die Das ist der Gedanke des Jahresendes.

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