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So klar Haecker den Ausgang des Krieges und das Ende der Schande unter dem entstellten Zeichen des Kreuzes voraussah, so sicher rechnete er, für den der jahrelange Verzicht auf öffentliche Wirksamkeit ein hartes Opfer war, mit der Herausgabe der Tag- und Nachtbücher unmittelbar nach der Besetzung Deutschlands . Er hat den Titel des Buches selbst bestimmt und weite Strecken des Originals in der Form und Auswahl diktiert, in der er die Veröffentlichung wünschte.[ Einen großen Teil davon hat in Haeckers Gegenwart die überlebende Schwester der ermordeten Geschwister Scholl im Schwarzwald geschrieben.] Der bestimmende Gesichtspunkt war ihm, die rein privaten Eintragungen auszuschließen, das übrige aber, bis auf geringe stilistische Korrekturen, in der ursprünglichen Gestalt stehen zu lassen. Ich bin für die letzten, noch nicht bearbeiteten Teile diesem Grundsatz gefolgt und konnte es um so leichter, als ich Haeckers Wünsche aus Unterredungen mit ihm kannte. An Texthinzufügungen stammen von mir lediglich die wenigen Anmerkungen und die Übersetzungen der fremdsprachlichen Zitate. Der beratenden Hilfe, die mir Theodor Haeckers Tochter und einige seiner Freunde bei meiner Arbeit zuteil werden t ließen, bin ich dankbar verpflichtet.
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Der Leser dieses letzten, reifsten und persönlichsten Buches des späten Haecker wird bald gewahr werden, wie hier der Mahner von 1917, von 1922, von 1931 und 1933, dem die Gabe
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