wurden die Hände auf dem Rücken mit einer Kette oder mit Riemen gefesselt und daran wurde er an einem Pfahl so aufgehängt, daß der Körper frei schwebte und die Fußspitzen den Boden nicht berühren konnten. Dabei renkten sich natürlich die Schultergelenke aus, was fürchterliche Schmerzen verursachte. Aber diese mittelalterliche Tortur reichte noch nicht, den Sadismus der SS zu befriedigen. Man schlug den Häftling nun noch und stieß ihn hin und her und so steigerten sich die Schmerzen ins Unerträgliche. Die Mehrzahl hat dann Dinge zugegeben, die sie nie verbrochen hat, nur um vorerst dieser entsetzlichen Quälerei zu entrinnen. Und die SS hatte ihre Aussagen und damit den Schein des Rechtes für ihre Urteile.
Ein anderes Torturinstrument war der Bock. Er diente zum Vollzug der Prügelstrafe. Auf eine etwas hohl ausgerundete Pritsche wurde der Oberkörper geschnallt, so daß das Hinterteil frei in die Luft ragte, während die Füße in einen zuschiebbaren Kasten kamen, damit der Delinquent sich nicht bewegen konnte. Die Strafe selbst wurde in den einzelnen Lagern verschieden vollstreckt. Im allgemeinen nahmen zwei entsprechend veranlagte SSMänner hinter dem Bock Aufstellung und begannen, den Häftling mit Knüppeln, Ochsenziemern oder ledernen, stahldurchflochtenen Peitschen zu bearbeiten. Fünfzig Hiebe wurden also stets zu hundert, aber manchmal vollführte man auch ein Theater, indem man untereinander angeblich über die Zahl der verabreichten Hiebe in Streit geriet. Um
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