Wir wollen nicht länger ruhig mit ansehen, daß unschuldige Männer, Frauen und Kinder hungern und untergehen. In erster Linie, weil es zu unseren heiligsten Ideen und Grundsätzen im Widerspruch steht, von denen wir wissen, daß der Friede auf ihnen aufgebaut werden muß. Und zweitens, weil wir wissen, daß, wenn es uns gelingen soll, die Zukunft zu gestalten und Frieden zu schaffen, es mit Hilfe dieser Menschen gemacht werden muß.
Lassen Sie mich zum Abschluß ein paar Zeilen zitieren, die ich im deutschen Konzentrationslager in mein Tagebuch schrieb:
Wir wollen leben! Wir wollen aus dem Nebel heraus, vorwärts, dem Licht und neuen Zielen entgegen. Ob wir sie erreichen? Ja- ist das eigentlich das Wichtigste? Wenn wir nur niemals aufhören, unterwegs zu sein.
G2d 52.191


