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der Sinnlichkeit in einem und demſelben Subjekt entſpringen, ſo begreiffe ich nicht, wie man da- von in einer Unterſuchung der Freyheit des menſchlichen Willens abſtrahiren könne. Denn wenn auch moraliſche Freyheit in dem Umfang, worin Rez. ſie nimmt, wirklich denkbar wäre*); menſchliche Freyheit wäre ſie wenigſtens nicht. Kuf dieſe hat aber Schmid, wenn er die Freyheit als uneingeſchränktes Vermögen der Vernunft auf ahe wahrnehmbaren Handlungen eines endlichen ver- ninſtigen MWeſens beſtimmenden Finfluſs zu haben, verwirft, einzig und allein Rückſicht genommen.
„Thut er aber dieſes, fährt Rez. fort, und „betrachtet die Natur des Menſchen im Ganzen, ſo „Zeigt ihm die Erfahrung, daſs es ganz unläugbar „Zuſtände derſelben giebt, wo Gebrauch der Fren- „heit nicht mehr gedenkbar iſt, wo alſo vernünfti- „ger Weiſe die moraliſche Vernunft nicht Dinge „gebieten kann, die nur durch Freyheit möglich
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*) Allein ſie iſt dies keinesweges, inwiefern man darunter mit dem Rez. ein Vermögen verſteht, den vollſlännigen Grund von Handlungen zu enthalten und wirkſam zu machen, welche dem Sittenge- ſetz angemeſſen oder Zuwider ſind, ohne 2u einem von beyden weder durch Einflüſſe fremder Kräfte, noch durch ſeine eigene Vorſtellungen nothwendig beſtimmt werden zu können. Seite 61.


