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des heil. Abendmahls. 3273
meinem Glauben verbunden iſt! Wie bernhigt das meine Seele, daß ich dich kenne, und mich deines Heils freuen kann! Ich bin nun in deinem Frieden, und mit dem Troſt meiner Begnadigung warte ich auf mein Ende. Mein Nahme iſt in dem Buche des Lebens eingezeichnet ja du haſt mich in deine Haͤnde gezeichnet. Als dein Erwaͤhlter und dein Erbe freue ich mich aufgeloͤſet und bey dir zu ſeyn. Hier giebſt du meiner Seele ſo viel Freude, und ach was werde ich dort in deinen Huͤtten des Friedens empfinden? Mit der Stunde und dem Augenblick meines Ab⸗ ſchieds von der Welt genieße ich deiner Herrlichkeit, und im Tode hoͤre ich deine Stimme: komme, Ge⸗ ſegneter des Herrn, und ererbe das Reich deines Va⸗ ters. Muth und Freudigkeit, Staͤrke und Feſtigkeit hat mir dieſes dein Mahl gegeben, und der Geiſt der
Kindſchaft wohnet in mir, dieſer Geiſt, der mir das
Zeugniß giebt, daß ich dein Erwaͤhlter und dein Erbe ſey. Ich freue mich in Gott, und bin froͤlich in meinem Heilande, denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils, und mit dem Rock der Gerech⸗ tigkeit bekleidet.
We groß iſt meine Seligkeit! IFn allen Leiden dieſer Zeit Bin ich nun voll Vertrauen. Der Weg aus dieſem ſinſtern Thal, Fuͤhrt mich zum groſen Abendmahl; Ich werd' dein Antlitz ſcauen, Wo ich bey dir, nach den Leiden Mich mit Freuden herrlich labe Ewig volle Gnuge habe. b


