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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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374
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Betrachtungen

Ich habe jezt, o Gottes Sohn, Das Pfand des ew'gen Lebens ſchon. Die Hofnung kann nicht trugen, Mich ſcheidet, Heiland, nichts von dir, Wenn ich nur kampf', ſo werd' ich hier In jedem Kampfe ſiegen.

Amen, Amen, du giebſt Freuden, Troſt in Leiden, Muth im Sterben. Hilf auch mir dein Reich zu erben.

Betrachtungen für die Geneſenden. Bey anſcheinender Beſſerung. 5

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An den Graͤnzen der Ewigkeit ſtehen und ſchon in der Naͤhe in das Land der Verheiſung hinuͤberſehen

und nun in dem ſeligen Bewußtſeyn der kuͤnftigen

Herrlichkeit in die Wuͤſte dieſes Lebens noch einmal zuruͤcktreten ſollen, wie traurig iſt dieſer Gedanke! Der Kampf iſt mehrentheils ausgekaͤmpft, die Furcht des Todes uͤberwunden, und die Gefahr und die Klippen, an welcher unſre Seele ſcheitern koͤnnte, beſiegt. Und nun noch einmal auf dieſe gefaͤhrliche Wege zuruͤcktreten, noch einmal ſeinen Wanderſtab, den man bereits niederlegte, wieder in die Hand neh⸗

men, noch einmal die Buͤrden und die Laſten auf

ſeine Schultern legen, und vielleicht manchen neuen muͤhſamen und beſchwerten Schritt durch dieſe Welt thun, manchen neuen Kampf kaͤmpfen, beugt den Freund Gortes, der nahe ſeinen ewigen Frieden war: und ſo ſcheint es faſt mit mir. Meine hingeſunkenen Kraͤfte ſcheinen ſich zu ſammlen, die Natur ſcheint

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