Nach dem Genuſſe
Er fuͤhret mich Auf ewig gruͤne Weiden. Hier bluͤhen mir die reinſten Freuden Und meine Seele ſattigt ſich.
Er traͤnket mich, Wenn Hitz und Durſt mich ſchwaͤchen, Auf friſchen angenehmen Bachen, Und meine Seel erſchoͤpft ſie nicht.
Wenn er gebeut, Muß aller Sturm ſich legen; Er fuͤhrt mich ſeines Nahmens wegen Den Fußſteig der Gerechtigkeit.
Mit dir will ich
In finſtern Thaͤlern wallen!
Ich fuͤrchte nichts, ich kann nicht fallen; Ich troͤſte deines Stabes mich!
Du rufeſt mich, Damit ich mich erfriſche, Zu deinem wundervollen Tiſche, Und meine Feinde ſchaͤmen ſich.
Herr, du biſt mein,
uUnd dein iſt meine Seele! Du ſalbſt mein Haupt mit deinem Oele; Du ſchenkſt mir volle Freuden ein.
Mir folgt dein Heil; So lang ich auf der Erde, Herr, deinen Nahmen preiſen werde, Sey deine Vaterhuld mein Theil.
p4¼ͤSe ͤr n————————„


