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des heil. Abendmahls. 369
und bey ſeinem Altare geſchworen, die Rechte der Gerechtigkeit zu halten. Dieſen Bund will ich hal⸗ ten, und mein Gott wird mir Kraͤfte dazu geben, er wird mich ſtark machen, aber auch als ſein Kind und ſein Erwaͤhlter heilig und unſtraͤflich zu leben, und Glauben und gut Gewiſſen bis auf den Tag meiner Erloͤſung zu bewahren. Lobe nun, meine Seele, den Herrn und vergiß es nicht, was er dir Gutes gethan hat, der dir deine Suͤnden vergeben, und deine Gebrechen geheilet hat. Wie ſoll ich dem Herrn vergelten alles, was er an mir gethan hat? Heilig ſey dir, mein Erloͤſer! jeder Augenblick mei⸗ nes Lebens, den ich noch lebe, und auf dich ſey meine ganze Seele gerichtet. Preiſen will ich dich in meinen Leiden, und in dem Kampfe, den ich hier noch kaͤmpfen werde, deine Barmherzigkeit ruͤhmen. Mit Geduld will ich dich ehren, und dem Vorbilde, das du mir in deinen haͤrtern Leiden! die du fuͤr mich duldeteſt, gabſt, treu bleiben. Preiſen und ruͤhmen will ich deine Gnade fuͤr jede Erquickung, die du mir auf meinem Krankenlager und meinem Leben geben wirſt, und im Tode ſollſt und wirſt du mir Wonne und Freude ſeyn. So wie hier meine Huͤtte zer⸗ bricht, meine Kraͤfte dahin ſinken, und mein Leben erſchoͤpft wird: ſo wird auch das Leben in dir, die Morgenroͤthe jener Seligkeiten, die Freude des Him⸗ melr aufgehen und ſtaͤrker werden. Lebend und im Tode bin ich dein. 18
G iſt mein Hirt! Im Schatten ſeiner Guͤte „ Sinkt mein laut jauchzendes Gemuͤthe, Und dankt, weil mir nichts mangeln wird⸗
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