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auf dem Kranken⸗ und Sterbebette. 362
Eil, wie Gottverlobte pflegen, Glaubensvoll dem Herrn entgegen, Denn Vergebung Gnad und Leben Will er dir barmherzig geben. Schoöͤpfe nur aus ſeiner Fuͤlle; Denn es iſt ſein treuer Wille:
Dir Vergebung, Heil und Leben, Troſt und Gnad um Gnad zu geben.
Gottmenſch! laß mich wuͤrdig nahen, Deine Gaben zu empfahen, b Sieh' wie ich mit heilger Thraͤne
Mich nach deinem Mahle ſehne. Und wie meine Seele duͤrſte,
Gott mein Heiland nach dir duͤrſte, Um mit deinen Gnaden Gaben Meinen matten Geiſt zu laben.
Dir, dem jene ſeel'gen Schaaren, Die wie wir erſt Suͤnder waren, Dafuͤr Dank und Ehre bringen, Daß ſie hier dein Mahl empftengen, Dir, Sohn Gottes, Licht von Lichte, Der ſich fuͤr uns dem Gerichte Willig hingab, dir, der Suͤnder Freund und Todesuͤberwinder!
Dir, dem treuen Hirt und Lehrer, Meinem goͤttlichen Bekehrer, Der du williglich dein Leben Fuͤr mich haſt dahin gegeben: Dir fall ich zu deinen Fuͤßen; Laß mich wuͤrdiglich genieſen Dieſer deiner Himmelsſpeiie Mir zum Heil, und dir zum Preiſe


