28 Von den Annehmlichkeiten
In deine treue Vaterhaͤnde, ach
Befehl ich meinen Geiſt, o Herr! b ü), I Er ſchwingt, wenn ſeine Huͤtte faͤllt, trach Zu dir ſich uͤber Grab und Welt. und 4. 8 Aod
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Von den Annehmlichkeiten der Todes⸗ Wn,
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ich in ſeinen geſunden Tagen mit Gedanken des he
Todes und der Ewigkeit beſchaͤftigen, ſcheint man⸗ 4
chen Menſchen nichts anders zu ſeyn, als ſich daas
Leben und alle Freuden deſſelben verbitternt Wie 3
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viele Muͤhe geben ſie ſich nicht, ſich es auszureden, daß ſie ſterblich ſind; oder doch den Tdd weit, ſerlr weit hinauszuſetzen. Nicht der Juͤngling allein, nein, b
ſelbſt der Greis ſchlaͤgt ſich den Gedanken des Todes 1 aus dem Sinn, ja ſogar der Menſch, welcher zwi⸗ 1 ſchen Tod und Leben, zwiſchen Zeit und Ewigkeit 3 ſteht, die Unordnung in dem Bau ſeines Koͤrpers, 6 die Abnahme ſeiner Kraͤfte und die Zerruͤttung der b Natur fuͤhlt; krank, ſehr und gefaͤhrlich krank darnie⸗ 2 der liegt, und in wenigen Augenblicken ſeine Reiſe der zur Ewigkeit vollendet, verheelt ſich noch immer ſe« m nen Tod, iſt ganz mit ſeinem Leben beſchaͤftigt, un: terhaͤlt ſich mit Geſchaͤften und Dingen fuͤr dieſe de Welt, ordnet und macht noch Plane fuͤr dieſelbe, 8 und im Sterben will er es nicht fuͤhlen, daß er ſtirbt. Um ihn ſammlen ſich Unbarmherzige, die unter dem umn Schein der Freundſchaft ſeine groͤßten Feinde ſind, 11
und ſich huͤten, nur von ferne den Gedanken rege zu unn 8 machen,


