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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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geitung

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und Erziehung zur Ewigkeit. 21

Damit ich moͤge auch ſchon hier Nach den Geſetzen leben, Die ſelbſt im Himmel guͤltig ſind, Bis ich, als dein bewaͤhrtes Kind, Zu deiner Freud eingehe.

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Von den mancherley Abwegen von dem großen und lezten Ziel des Menſchen.

E⸗ hat doch ein jeder vernuͤnftiger Menſch bey ſei⸗ nen Unternehmungen einen gewiſſen Zweck, und nur ein ganz leichtſinniger und Unbedachtſamer lebt und handelt, ohne daran zu denken, warum und wozu er lebe, was er damit zu gewinnen habe, und was es fuͤr einen Ausgang nehmen werde. Und frey⸗ lich ſind der Leichtſinnigen unſaͤglich viele. O was ſind die Jahre der Jugend doch groͤſtentheils anders als Jahre des Leichtſinns, und der Unbeſonnenheit? Wenn ich aber den vernuͤnftigen Theil der Menſchen beobachte, die nach gewiſſen und feſten Regeln han⸗ deln, ja die kluͤgſten Plane entwerfen, und mit vie⸗ ler Kunſt und Bedachtſamkeit zu Werke gehen, wo⸗ hin geht, worauf zielt ihre Muͤhe, Arbeit, Sorge und Anſtrengung ihrer Kraͤfte, und wohin auch meine eigne Sorge? Guter Gott! wie wenig und wie ſelten ſtimmt ſie doch mit der großen, wichtigen, erhabenen Beſtimmung, die wir haben, uͤberein? wie taͤuſcht ſich der arme Menſch? wie ſehr verfehlt er ſeines großen Zwecks, und auf welche Abwege geraͤth der arme Sterbliche? Er beſchließt endlich ſeine Laufbahn