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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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20 Das jetzige Leben iſt blos Vorbereitung

Das nie ein traurig Ende nimmt. Hier ſind wir nur von dir beſtimmt Uns dazu anzuſchicken.

O laß mir doch dies große Ziel Durch nichts verruͤcket werden! Was hilfts, wenn ich auch noch ſo viel Von Guͤtern dieſer Erden, Von Ehre, Geld und Luſt gewinn,. Wenn ich dabey nicht tuchtig bin, Dein Himmelreich zu erben.

Dein Pilgrim bin ich ja nur hier. Laß mich dies nicht vergeſſen! Nur wenig Tage haſt du mir Zur Wallfahrt zugemeſſen. Schnell, wie ein Traum, ſind ſie vollbracht, Und dann wird dieſer Erde Pracht, Auf ewig mir vergehen.

Drum laß des Himmels Herrlichkeit Mich ſtets vor Augen haben; Laß mich in meiner Pruͤfungszeit, Mich um die beſſern Gaben, Die mir im Tode nicht entfliehn, Am erſten und mit Ernſt bemuͤhn. Damit ich nicht einſt darbe.

Ein Herz, das dich, o Vater! liebt, Und deines Sohns ſich freuet; Das durch den Glauben Tugend uͤbt Und ſich vor Suͤnden ſcheuet;

Ein ſolches Herz, das wird allein Sich ewig deiner Guͤte freun,

Und wird dein Antlltz ſchauen.

Und ſolch ein Herz, das wollſt du mir, Gott, aus Erbarmen geben,

Damit