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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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das ich d ) Million dem jetziga och eben ſ lionen Ja Zas iſt doc vigkeit ver r, das ſo as wir da⸗ Hie Jahre, Schoͤpfung aiet? Wie vor dem o Gott, ier fuͤhrt he in dem ar. Giige Keife mei⸗ aͤlig Mun⸗ nigkeit, Be⸗ annahenden an, oder ein pehrt meine rwenn auch ayrſteigt, an oder ſtin dieinen A. 3 andern bey der 4h

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unnd Erziehung zur Ewigkeit. 17

vor mir, alle Furcht des Todes iſt auf ewig ver⸗ ſchwunden.

Dort iſt alſo meine eigentliche und wahre Beſtim⸗ mung, und hier nichts als der erſte Anfang von mir, die Zeit meiner Kindheit und meiner erſten Entwicke⸗ lung, und das jetzige, ſelbſt das laͤngſte Leben eine kleine und kurze Reiſe zu meiner feſten und ewigen Wohnung. Dahin muß alſo mein Gang hingerich⸗ tet ſeyn; bey jedem Zeitraum, den ich hier verlebe, muß es die Frage ſeyn, wohin fuͤhrt mich mein Weg? und komme ich hier meinem Ziele naͤher oder nicht? Ich kenne die Graͤnze der Zeit und der Ewigkeit nicht, und weiß es nicht, wo ſich meine Reiſe endigen werde; hier in dieſem, oder in dem naͤchſten oder folgenden Augenblicke, und daher weiß ich nicht, ob ich nicht gerade auf einem Irrwege, und wo ich nicht gerade Zeit habe, noch den rechten Weg wieder zu ſuchen, der mich zum Gluͤck des kuͤnftigen Lebens fuͤhrt, meine Reiſe beſchlieſen werde. Was ich ver⸗ liehre, iſt auf immer verlohren. Zeit und Ewigkeit ſtehen doch miteinander in der genaueſten Verbin⸗ dung; und ich werde mit den Geſinnungen und den Fertigkeiten dahin gehen, die ich hier hatte. Ich werde dort das Bewußtſeyn meiner ſelbſt, meiner Begierden und Abſichten, nach welchen ich hier ſtrebte, meiner Handlungen und Werke behalten. Dort werde ich nicht getaͤuſcht und geblendet wer⸗ den, wie es hier geſchah, nicht mehr das Ge⸗

fuͤhl von Recht und Unrecht erſticken koͤnnen, wie

hier; ſondern im vollen lichte und in ſeiner ganzen Staͤrke das Recht und Unrecht meines ganzen Lebens und aller meiner Geſinnungen und Handlungen erken⸗ nen. Dort ſchmeichelt man mir nicht mehr, dort betruͤgen mich meine Sinne nicht mehr, dort kann ich mich ſelbſt nicht mehr berchlbenſondern ich ſebe