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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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und unſrer Beſtimmung zur Ewigkeit. 17

Wandeln will ich feſt und ſtill; Jeden Pfad des Rechts, und will Was davon mich locket haſſen, Und die Ewigkeit umfaſſen.

Aber daß mein Flug nicht wanke, Staͤrke mich, o Gott, dein Wort Und der ſelige Gedanke:

Dort iſt meine Heimath, dort.

Dort iſt weder Schmerz noch Leid, Wonne nur und Herrlichkeit Dort, o Gott! vor deinem Throne, Meines Kampfes Preis und Krone.

Das jetzige Leben iſt blos Vorbereitung und Er⸗ ziehung zur Ewigkeit.

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Ich werde ewig ſeyn, nie aufhoͤren zu ſeyn, zu denken, zu wuͤnſchen, zu empfinden. Wel⸗ cher Gedanke! Wie groß und wichtig! und wann ich in denſelben mit meinem Nachdenken weiter eindringe, wie viele und wie mancherley Betrach⸗ tungen dringen ſich mir auf, und welchen tiefen Eindruck laſſen ſie in mir zuruͤck! Sehe ich uͤber die Graͤnze dieſes Lebens hin, und forſche mein Geiſt dem nach, was und wo ich dann ſeyn werde, ſo blicke ich in Dunkelheiten und in eine unabſehliche Tiefe hinein, und verliere mich in eine Art des tief⸗ ſten Erſtaunens. Die Charte jenes Landes iſt mir noch nicht voͤllig ausgezeichnet, aber dennoch ſehe ich ſchon vieles durch das goͤttliche Licht voraus, und mein