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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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Von der Unſterblichkeit des Geiſtes

Nein: Gott ſchuf nicht unſre Seelen Blos fuͤr einen Augenblick: Schuf ſie nicht, um ſie zu qualen, Schuf ſie fuͤr ein ewigs Gluͤck; Nur fuͤr dieſes ſchuf er ſie; Seelen, Seelen ſterben nie; Selig machen oder richten Wird er ſie, und nicht zernichten.

Dieſer heiße Durſt im Herzen Nach der Unverganglichkeit, Dieſer Drang in Leid und Schmerzen Nach der Heimath aus der Zeit! Ihr bezeugt und buͤrget mir, Daß ich mich, mein Gott, zu dir Und dahin, wohin ich ſtrebe, Einſt erheb' und ewig lebe.

Du, o Schrecken im Gewiſſen 4 D Bey Verbrechern, du, o Ruh! Und was Fromme nur genießen,

Hoher Friede Gottes, du!

Ihr bezeugt und buͤrget hier,

Wenn der Tod mich ſchrecket, mir, w Daß wenn dieſer Leib zu Erde d Wird, mein Geiſt nicht ſterben werde⸗

zu Dankt es Jeſu, Gottes Kinder, 4 Daß euch keine Zukunft ſchreckt, ven Daß des Todes Ueberwinder ein Einſt auch unſern Leib erweckt. tun Wann ihr ſterbt, ſo fuͤhrt er gleich b ein Eure Seelen in ſein Reich de Und will ſelbſt ein beß'res Leben, Ge Euren Leibern wieder geben. ſ N Ewig, ewig werd' ich leben; ſer Sicher der Unſterblichkeit c Streb ich, mich empor zu heben, Ueber jeden Traum der Zeit ſce