26 Vorrede.
Nutzen zu verhalten habe, vornehmlich, wenn
das Leben zweifelhaft, oder aͤuſerlich ehrbar war, und eine oder die andere Erinnerung als Vorwurf und Beleidigung angeſehen werden duͤrfte. Hier iſt wohl ein gutes Buch das beſte Miittel, durch daſſelbe das ſagen zu laſſen, und an das zu erinnern, was man ſelbſt nicht ſagen kann. Ein ſolches Buch zu empfehlen; darin eins und das andere zum eignen Leſen, oder andern zum Vorleſen bey dem Krankenbette zu zeichnen; daraus Gelegenheit zu nehmen, dem Herzen naͤher zu kommen, und dann auch die Stunden, worin man nicht ſelbſt zugegen ſeyn kann, nuͤtzlich zu machen; ja die Krankenbeſuche, welche oft das verderblichſte Uebel fuͤr den Ster⸗ benden ſind, in eine heilſame Form zu bringen, dieß iſt eine der groͤſten Erleichterungen des Predigers und ein vortrefliches Mittel, Nutzen und Gutes zu ſtiften, fuͤr den Kranken und Sterbenden ſelbſt aber uͤberaus wohlthaͤtig.
Der Kranke hat oft in dem Anfange und auch oft in dem Fortgange ſeiner Krankheit ge⸗ wiſſe Erholungs⸗ oder erleichterte Stunden; die er durch Geſpraͤche oder dadurch, daß er ſich
etwas vorleſen laͤßt, ſich verkuͤrzen will. In
Ermangelung eines fuͤr ſeine Umſtaͤnde paſſen⸗ den Buchs, greift er nach andern oft jezt ſehr
ſchaͤdlichen Schriften. Ich erinnere mich einer hohen Perſon, welche ſich ſo zu ihrem Zeitvertreibe
aus
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dern vorlaß dgung Undo bey der peregt den lines ſcgan zu ſa ſchd ſälbſ Herze wiſſn hoch! dhe Mef unde


