24 Vorrede.
In aller dieſer Ruͤckſicht ſowohl, als auch fuͤr andere, beſonders diejenigen, welche das Kranken⸗ und Sterbebette umgeben, iſt es eine dringende und eben ſo wohlthaͤtige Sache, ſich um die Belehrung, Beſſerung, Beruhigung und Troſt eines Kranten verdient zu machen. So wichtig dieſe Pflicht fuͤr jeden iſt, ſo viel wichtiger iſt ſie fuͤr den Lehrer, der gerade hier das mehrſte Gute ſtiften kann, hier am beſten die Glieder ſeiner Gemeinde kennen lernt, hier ſeine eigentlichen und nuͤtzlichen Hausbeſuche anſteut, hier die aufmerkſamſten Zuhoͤrer hat, das mehrſte Vertrauen zu ſich, die beſte Willig⸗ keit und Folgſamkeit und den ſtaͤrkſten Eindruck fuͤr ſeine Vortraͤge, Erinnerungen und War⸗ nungen findet, hier auch den umſtehenden Ge⸗ ſunden und Angehöoͤrigen ſehr nuͤtzlich werden kann. Eben daher iſt jede Anweiſung fuͤr den Leh.* fuͤrs Krankenbette wichtig, und ein nicht geringes Verdienſt hat ſich in dieſem Fache der
Herr Superintendent Oemler in ſeinem
Prediger am Krankenbette gemacht. Zu den Hauptſorgen eines gewiſſenhaften Predigers gehoͤrt es unſtreitig uͤber dieſes Stuͤck ſeiner Paſtoraltheologie ſelbſt reiſtich nachzudenken, und ſich fur das Kranken⸗ und Sterbebette recht nuͤzlich zu machen.
Nur iſt der Prediger allein nicht hinrei⸗
chend, und es ſind ſolche Schriften, die zu ſei⸗
nem
nim 3 eine e Ich w ſonſt kenbel un fachä und ſe nue de Nach ter ſe E nen derg an d wege ten ger. und ur.
Nung
Eter berei rict ſd angut düge ſche kr pe


