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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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unterrichtete. Aber auf einmahl wurde er im Jahr 1758 zu Anfang durch eine bei dem damahligen Krieg entſtandene Seuche, dieſes ſeines Onkels, ſo wie die Gemeinde ihres Seelſorgers beraubt. Da ihn leztere ſehr lieb gehabt hatte, ſo ſuchte ſie es dahin zu bringen, daß der ihr geſagtermaſſen be⸗ kannt gewordene junge Ouvrier, ſeines Onkels Stelle erhielte. Dieſer blieb dann nun um ſo mehr eine Zeitlang in Rackſchug), um den Ausgang der Sache abzuwarten, als wegen des Kriegs noch im⸗

mer kein wuͤrklicher Ruf nach Berlin erfolgt war,

auch die Gemeinde wuͤnſchte, daß er einſtweilen vikariren huͤlfe, und die ſechs unerzogene Kinder ſeines Onkels ſeine Fuͤrſorge brauchten. Endlich kam faſt zu gleicher Zeit die Entſcheidung, daß ein anderer Kandidat den Pfarrdienſt haben ſollte, und der Ruf fuͤr den jungen Ouvrier nach Berlin. Al⸗ lein, die Wege waren des Kriegs halber nicht offen, und da Ouvrier indeſſen, bis man ſicher reiſen koͤnnte, theils zu Neumarkt bei einem frommen Apotheker, theils zu Breßlau, in eines Majors Hauſe, durch Informiren der Kinder gute Unter⸗ kunft gefunden hatte, konnte er die Zeit der ſichern Abreiſe nach Berlin gar leicht erwarten. Und hier⸗ uͤber zerſchlug ſich endlich die Sache ganz und gar. Es hatte nemlich ſein vornehmſter Goͤnner zu Breß⸗ lau, der Ober⸗Konſiſtorialrath Burg, ihn ohnge⸗ fragt dem damahls in Pirmaſenz Hof haltenden Erbprinzen von Heſſen⸗Darmſtadt,(nachmaligen Landgrafen Ludwig dem IX.) zum Lehrer fuͤr deſſen Prinzen und Prinzeſſinnen anempfohlen, ſo daß auf einmahl Ouvrier einen Ruf dahin mit beigeleg⸗ tem Reiſe⸗Paß erhielt. Verlegen uͤber dieſen Vor⸗ gang eilte er nun zu dem Ober⸗Konſiſtorialrath, und erfuhr dorten zu ſeiner großen Verwunderung das

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