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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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4 Leben

in dem jungen Ouvrier befeſtigen, wozu auch geiſt⸗ liche Uebungsſtunden des juͤngern Franks, des nachmaligen Superintendenten Struenſee, und durch ſeine Erbauungsſchriften bekannten frommen Adeli⸗ chen, Carl Heinrich von Bogazki, das ihrige mit beytrugen. Auch mit einigen wenigen Studenten, unter welchen ſonderlich ſein nachher durch Schrif⸗ ten als Theologe bekannt gewordener damahliger Stubenburſch Kypke war, hatte er geſegneten Um⸗ gang. Dieſe Stimmung ſeines Herzens konnte nicht anders als die beſten Wuͤrkungen auf ſeinen Fleiß und ſonſtige Auffuͤhrung haben, alſo daß er ſeine akademiſchen Jahre mit Studiren und weni⸗ gen Ergoͤzlichkeiten, aͤußerſter Sparſamkeit und ei⸗ nem unbefleckten Gewiſſen hinbrachte. Die ge⸗ ringen Vermoͤgensumſtäͤnde ſeiner Eltern noͤthig⸗ ten ihn aber, fruͤher als er gewuͤnſcht haͤtte, dieſen fuͤr ihn ſo nuͤzlichen Aufenthalt zu Halle zu endi⸗ gen, worauf er ſich eine Zeitlang zu Feldberg im Meklenburg⸗Streliziſchen, und ſodann in ſeiner Baterſtadt zu Prenzlau, mit Informiren abgab. Und nun war er eben in der Erwartung, in kur⸗ zem eine Stelle an der Realſchule in Berlin zu erhalten, als durch einen beſondern Vorgang ſein Schickſal eine ganz andere Wendung bekam.

Haͤtte nemlich Ouvrier zu Prenzlau den Ruf abgewartet, ſo haͤtte er von da ohne Umſtaͤnde in kurzer Zeit nach Berlin abgehen koͤnnen. Allein er hatte einen VBatersbruder, der als Prediger zu Rak⸗ ſchuͤz, nicht gar weit von Breslau ſtund. Dieſer hatte denſelben, im Sommer des Jahrs 1777, um die Zwiſchenzeit, bis er wuͤrklich nach Berlin ab⸗ gehen koͤnnte bei ihm zuzubringen zu ſich berufen, in welcher Zeit lezterer dann den Pfarrer in ſeinen Amesverrichtungen unterſtuͤzte, auch ſeine Kinder

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