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vordern Theil ihrer linken Abseite, ist das ehemalige Tertiat, jetzt die Wohnung des sie- benten Professors,(Dr. Jacobi II.), deren Haupt-Eingang auf dem Schülercorridor, der In- spectionsstube gegenüber ist. Ueber der Südseite des Kreuzganges, längs der Kirche, be- findet sich das Auditorium von Unter-Tertia, ehemals das von Ober-Secunda, auch das ma- thematische Auditorium genannt; hinter diesem ein Paar schmale Zimmer, in deren einem die deutsche Lesebibliothek aufgestellt ist, dann ein grösseres bis zum Tertiat reichendes Zimmer, das Museum, worin die Gypsabgüsse der Antiken aufgestellt sind. Ueber diesen Räumen sind eine Anzahl Dachstuben, welche die Wohnung des vierten Adjunctus bilden, ehemals die Wohnung des Tanzlehrers.
Auf der Ostseite des Kreuzganges besteht das Erdgeschoss aus Kellern und IIolz- ställen. Ueber diesem und dem Kreuzgangsgewölbe sind im ersten Stock zwei Adjuncten- wohnungen, wovon eine zur Zeit zum Expeditionslocal des Schulhausinspectors benutzt wird. Das Ganze bildete ehemals die Wohnung des mathematischen Professors. Dieser Wohnung gegenüber, durch einen Corridor von ihr getrennt, ist auch eine Adjunctenwohnung, deren Fenster nach Osten die Aussicht zum Schulgarten haben, das ehemalige Krankenlocal und die Wohnung des Schulschneiders, der zugleich Krankenwärter(Siechmeister) war.— Im zweiten Stock, über diesen Adjunetenwohnungen, ist eine Reihe von Zimmern mit Dach- fenstern gegen Westen, welche früher die Wohnung des Sprachlehrers, später Expeditions- local des Schulhausinspectors waren, zur Zeit die Wohnung des achten Professors(Fickert) bilden.
Auf der Nordseite endlich ist der Kreuzgang durch das Schulhaus geschlossen, dessen unterer Theil hier das Remter, das Cönakel und das Auditorium von Prima bildet. Das Remter oder Anrichtezimmer verbindet den Speisesaal mit der Alumnenküche, aus welcher die Speisen durch eine, in der Thür befindliche, Klappe hineingeschoben werden. Der Speisesaal ist derselbe, wie in der Klosterzeit, nur seit 1802 durch Wegnahme seines Ge- wölbes und Herstellung neuer Fenster umgestaltet, von ansehnlicher Grösse, 85 Fuss lang, 26 Fuss breit, 18 ½ Fuss hoch, durch vier steinerne Säulen gestützt und anständig decorirt. In demselben sitzen die Alumnen in zwei Reihen an 14— 15 Tischen, jeden Tisch zu 12 Personen, in einer durch alle Tische vertheilten Rangfolge der Plätze, so dass den ersten Platz am ersten Tische der Primus Portensis, den ersten am folgenden der zweite Prima- ner u. s. f. bis zum funfzehnten einnimmt, worauf dann der 16. Primaner den zweiten Platz am ersten Tische einnimmt, welches in der Reihe so fort geht bis zum letzten Unter-Ter- tianer, so dass an jedem Tische alle drei Alter, Obere, Mittlere und Untere gemischt sind und die beiden obersten Primaner an jeder Tafel das Vorlegen und Austheilen der Speisen, des Weins u. s. w. besorgen. Die Aufsicht bei den Mahlzeiten führt der als Inspector heb- domadarius fungirende Lehrer. Sie beginnen mit einem von einem Primaner, der Wochen- inspector ist, gesprochenen Gebet, worauf vom ganzen Cötus das Gloria angestimmt wird (gloria tibi, trinitas, aequalis una deitas, et ante omne saeculum, et nunc et in perpetuum) und schliessen auf ein vom Hebdomadarius mit der Klingel gegebenes Zeichen, worauf ein Wocheninspector ein kurzes Gebet und das Vaterunser spricht, dem ein vom ganzen Cötus gesungener Liedervers zum Schlusse folgt.— Hinter dem Cönakel und zunächst an der Treppe zwischen dem obern und untern Kreuzgange ist das schöne, in Einem Bogen ge- wölbte und durch Ein grosses Fenster erhellte Primaner-Auditorium, seit 1821 eingeriechtet, früher die Tellerküche und Wohnung des Nachtwächters. Unter dem Cönakel und dem Primaner-Auditorium befinden sich gewölbte Kellerräume.
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