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aus Berlin, nach der gegenwärtigen Localität genauer ausgeführt ist, wird einem Jeden zur leichten Orientirung dienen.
Beim Eintritt in die Pforte sieht man im Thorgebäude selbst, links die Wohnung des Thorwärters, rechts den Eingang zur Wohnung des geistlichen Inspectors, welche das Thor- gebäude grösstentheils einnimmt. Durch das Thor eingetreten erblickt man gleich rechts das ehemalige Diaconat, jetzt die Wohnung des zweiten Professors,(Dr. Wolff). Die statt- lichen Gebäude links gegenüber gehören zur Papiermühle, welche bis 1789 Eigenthum der Schule in Zeitpacht war, von da an einem Papierfabricanten Fischer gegen einen Jahreszins von 100 Thlr. in Erbpacht gegeben wurde, von welchem sie an einen gewissen Taube, und 1814 an den jetzigen Besitzer, Herrn Kunike, überging, welcher sie sehr verbessert und durch Neubauten verschönert hat. Ihm gehört auch der Weinberg auf dem Hügel an der Wind- lücke vor der Pforte, dessen hochgelegenes Haus eine herrliche Aussicht rings in das Saal- thal bietet. Der Papiermühle zunächst ist die Kornmühle nebst dem Backhause, im obern Raume der Kornboden des Pachters.
Weiter vor zur Rechten stellen sich die Hauptgebäude der Pforte dar, die Kirche und das Schulhaus. Die Kirche, das ehrwürdigste und interessanteste der hiesigen Gebäude, ist in einem eigenen Prachtwerke, unter dem Titel: Schulpforta, seine Kirche und sonstigen Alterthümer, vom Dr. Ludwig Puttrich, Leipzig 1838, in Fol. ausführlich beschrieben und auf 6 trefflichen Blättern in Steindruck malerisch und architectonisch im Ganzen und Ein- zelnen dargestellt, nebst einer schönen Vorderansicht der Pforte im Stahlstich als Titelvignette. Erst in der neuesten Zeit, von 1837—40, ist das Portal mit seinen Bildwerken, mit bedeu- tendem Kostenaufwande, durch die Milde Sr. Majestät des hochseligen Königs in seiner ur- sprünglichen Schönheit, mit allen Bildwerken geschmückt, vom Königl. Regierungsbauinspector, Herrn Schmid zu Weissenfels hergestellt und die Kirche im Innern und Aeussern vielfach verbessert und verschönert worden. Wir übergehen demnach ihre nähere Beschreibung und bemerken nur, dass dieselbe im Lichten 232 Rheinl. Fuss Länge, im Schiffe 52 Fuss Höhe, 54 Fuss Breite mit Einschluss der Abseiten, im Kreuze aber 74 Fuss Breite hat. Ihre jetzige Gestalt ist nicht die ursprüngliche; der hohe Chor ist, einer Inschrift an einem der südlichen Pfeiler desselben zufolge, erst 1251 gegründet und die Kirche 1268 eingeweiht, in noch späterer Zeit nach der vorderen Seite zu, wo sie einen verschiedenen Baustil zeigt, vermuthlich verlängert worden(Puttrich S. 6). Den südlichen Arm des Kreuzes umgiebt von drei Seiten eine im edlen Deutschen Stil erbaute Nebenkapelle, die sogenannte Evan- gelistenkapelle, welche seit 1840 zur Aufnahme der Schulbibliothek geschmackvoll eingerichtet und vorn mit einem Lesezimmer und einem Bibliothekarzimmer darüber versehen ist. Auf der Ostseite der Kirche befindet sich der schön gelegene Friedhof der Pforte, mit dem merkwürdigen steinernen Denkmal des Gehäuses zur ewigen Lampe, aus dem Jahre 1268(Puttrich S. 24. Besondere Abhandlung darüber in A. G. Lange's vermischten Schriften, von Jacob. Leipz. 1832. S. 199). Auf der Südseite der Kirche ziehen sich bis zum Thor- gebäude hinauf die Gärten der einzelnen Lehrer und Beamten, hinter welchen sich der dazu gehörende Saum des Waldes bis zur südlichen Schulmauer erhebt.
In die hiesige Kirche sind sowohl die Bewohner der Pforte, mithin der Cötus der Alumnen und die Lehrer und Beamten mit ihren Familien und dem Personal der Haushal- tung, als die Bewohner von Kösen, Fränkenau und Kukulau, nebst denen des Fischhauses und der Saalhäuser eingepfarrt. Bei derselben stehen zwei Prediger, die zugleich Mitglieder des Lehrercollegii sind und von der Schule besoldet werden; denn die Kirche hat als solche
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