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GWon Fiſchen.
9p) Hecht, Karpfen und Schleie bla ggeſotten.
— Man nimmt die Fiſche aus, ſchneidet ſie in Gtuͤcken und waͤſcht ſie aus. Dann ſetzt man ei⸗ nen Keſſel voll Waſſer aufs Feuer, wenn ſolches kocht, wirft man gehoͤrig Salz daran, beſprengt den Fiſch mit Eſſig, wirft ihn in den Keſſel, ſchaͤumt
ihn und laͤßt ihn garſleden. Hierauf zieht man den Fiſch mit einer Schaumkelle heraus, laͤßt das Waſſer ein wenig davon laufen und richtet ihn auf einer Schuͤſſel an.
92) Hecht, gebacken. Der Hecht wird geſchupt, ausgenommen, auf der reinen Seite geſpickt, mit Salz eingeſprengt und darinne laͤßt man ihn ein paar Stunden lie⸗ gen. Hieranf waͤſcht man den Hecht ab, beugt denſelben zuſammen, legt ihn in eine Tortenpfanne, giebt etwas braune Butter und Fleiſchbruͤhe dar⸗ unter und wieft ein paar Zwiebeln daran. Beim Anrichten gieht man eine Sardellenſoſe dazu.
93) Karpfen mit brauner Soſe.
Nachdem die Karpfen geſchupt, ausgenommen,
and das Blut mit ein wenig Eſſig ausgeſpult wor⸗ den, werden ſie in Stuͤcken geſchnitten, mit Salz eingeſprengt, und wenn ſie eine Stunde darinne ge⸗ legen haten, abgewaſchen. Hierauf macht man wenig braun gebrannt Mehl, giebt halb rothen Wein, halb Waſſer und halb Eſſig dazu und laͤßt ſolches zuſammen durchkochen. Dann wirſt man die Karpfen hinein, nebſt geſtoßenen Naͤgelein, fein⸗ Heſchnittener Citronſchaale, Lorbeerblaͤtter und Zucker.
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