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2 3) Viele haben bisher aus Unkenntniß der Sache ge⸗ glaubt, die Diaͤt, oder der Glaube heile bei der Homoͤopathie, aber nicht die homoͤopathiſchen Gaben. Dieſe Einwuͤrfe fallen hier voͤllig weg, denn die Thiere koͤnnen keinen Glauben ha⸗ ben, und die Diaͤt war dieſelbe, die auch vor der Heilung an⸗ gewendet wurde. 1., neſtie mad 1130, ii Hüns 4 Sehr Viele zweifeln bis auf den heutigen Tag an der Moͤglichkeit, akute, gefaͤhrliche Krankheiten mit den homoͤopa⸗ thiſchen Gaben zu heilen. Der Beweis wird durch Heilung des Milzbrandes bis zur Evidenz gegeben. Wenn ein Thier von einer der boͤsartigſten hitzigen Krankheiten durch homoͤopa⸗ thiſche Gaben geheilt wird, ſo iſt es doch außer Zweifel, daß auch der Menſch, der ein ungleich empfindlicheres, feineres Nervenſyſtem mit einem ungleich zarteren Koͤrperbau beſitzt, von den akuteſten Ubeln geheilt werden muß, wie denn dies auch ſchon Tauſende von Erfahrungen dem hinlaͤnglich beſtaͤtigt haben, der ſich uͤberzeugen will in nahee 5) Ferner beweiſt die Heilung des Milzbrandes, daß auch die Krankheit, bei der wegen ihres hoͤchſt entzuͤndlichen Cha⸗ rakters von allen den erfahrenſten ÄArzten Aderlaß 2— 4 Mal wiederholt als dringendſtes und erſtes Mittel empfohlen wird, ohne Aderlaß weit ſchneller und ſicherer zu heilen iſt. Es folgt hieraus, daß die homoͤopathiſchen Arzte den Aderlaß bei entzuͤndlichen Krankheiten entbehren koͤnnen, weil ſie ſpecifiſchere entzuͤndungswidrige Mittel kennen, die den Aderlaß entbehrlich machen, als die Alloͤopathen; wobei wir der Gefahr entgehen, ein ſehr wichtiger Vortheil, durch Ader⸗ laß zu ſchaden. Uber den Nachtheil des Aderlaſſens ſchrieb neuerlich Kruͤger⸗Hanſen ganz vortrefflich(Brillenloſe Reflerio⸗ nen uͤber das jetzige Heilweſen, nebſt Beleuchtung der dem Kaiſer Franz, dem Erzherzog Victor Anton und dem Prinzen Auguſt von Portugal zu Theit gewordenen Behandlung, Guͤſtrow 1835.). 1no ne ¹dig idt df eemdilimle uilimie. 6) Die homoͤopathiſchen Mittel wirken ſchnell und ſicher, weil ſie die Heilbeſtrebungen der Lebenskraft und deren Reaction unterſtuͤtzen. Der homdͤopathiſche Arzt beobachtet am genaue⸗ ſten durch die Pruͤfungen arzneilicher Subſtanzen an ſeinem Koͤrper, wie die Lebenskraft und deren Reaction ſich beſtrebt, die feindliche Potenz fuͤr die Organe des Koͤrpers entweder vollig oder doch wenigſtens moͤguchſt unſchäͤdlich zu machen. Er nimmt durch die ſeinen Sinnen ſich zeigenden Symptome den Kampf wahr, welchen die Reaction unternimmt, um ſich gegen das feindliche Agens, hier die eingenommene zu pruͤfende arzneiliche Subſtanz, zu widerſetzen, und zeichnet die wahrge⸗


