136 Trauer⸗-und Troſt⸗Gedichte. 1 VII. Ogeht Ihr/ Vatter/ hin? wie/ wolt Ihr uns verlaſſen? 8* Sir⸗ wie Wech die Hemat Jhruns 1 Wenn IHR vom Reiſen ſagt/ wenn Ihr Euch uns entfernt/ Weil Euern Abſchied wir zu tragen nicht gelernt.. Ach! Euer auſſen ſeyn iſt/ als wenn untergangen Die Sonne unſerm Hauß/ das nach Euch traͤgt Verlangen/ Wir zehlten Tag und Stund nachoͤfftern von uns gehyn/ Biß Euer Angeſicht wir kunten wieder ſehn. Nun aber will durchaus uns unertraͤglich fallen Die Wiener⸗Reiſe/ die nichts gutes ahnt uns allen; Wir ſorgen/ Wien/ dac uns die liebſte Mutter gab Den Vatter endlich noch moͤcht reiſſen in das Grab.
Und diß/ was wir beſorgt/ und ſonderlich mir kleinen/ Faſt unertraͤglich faͤlt/ wir alle nun beweinen. BVatter! laſt Ihr mich denn gantz allein allhier? Ach! nehmet mich mit Euch/ daß ich Euch nicht verlier. HR ſchicket mir zum Troſt die Mutter gantz verlaſſen war wiederum anheim; in etwas mich zu faſſen Im groͤffeſten Verluſt/ den ich noch nicht verſteh/ Biß mir einſt werden wird empfindlicher das Weh. Doch unter allem Troſt halt ich den fur den Groͤſten/
Daß EuRER Liebe mich und Fuͤrbitt darff getroͤſten Nach Eu REM Todt/ und daß uns GOtt werd ſtehen bey.
Der geb/ daß Euer Geiſt zweyfaͤltig auff mirſehyy Ich will EllC H folgen nach in Frommigkeit und Tugend/ Und in des Naͤchſten Dienſt/ nach bingelegter Jugend.
Dasß es noch heiſſen ſoll/ durch GOttes Gnad und Gab/
Daß ſeines Gleichen hier Palm hinterlaſſen hab.„ So beklaget ſeines innigſtgeliehten Herrn Vatters fruͤbzeitigen Ver⸗ luſt/ und bezeuget zugleich ſeine Hoffnung und Fuͤrſat, dor mee, und kianne Zelsdes Palaniben Punaen n. de lunoh⸗
Secpold Wark Palm. RSRSRSSArSSanSenèSeanSenSendeSeSenns VIII. nfarit n Her Aee Chl ich betrübtes Kind/ zweymahl verwayſter Wayſe/
Dem in dem rauhen Nord das edle Schweden⸗Land Das Leben gab von dem ich mich Leibnitzin heiſſe/
Durch einer Paimin Frucht/ die mir der Todt entwandt. . 8 7 Ar.— 0 Hab


