dürfen.
Poeſie
Zinzendork als Dichter ieder.
geiſtlicher
2
Wenn wir auch bereits
genügender Kenntnis oder
durchdringt mit Heldenkraft.
auf
L
Goethe äußert im Blick auf den Dichtkunſt am Anfange des 18. Jahrhunderts:„Es fehlte der Poeſie nicht ſowohl an Talenten als an Stoff.“ Und die Wahr⸗ heit dieſes Wortes
ſind, was iſt dann Poeſie!
Aber
oben(ſ. Vorrede S. III) die auf un⸗ mangelndem Verſtändnis be⸗ ruhenden harten Urteile über Zinzendorfs Poeſie zurückgewieſen haben, und wenn auch andererſeits eben die folgende Auswahl ſeiner Lieder dem Leſer Gelegenheit giebt, ſich ſelbſt ein Urteil zu bilden, ſo wird doch vielleicht noch ein kurzes Wort über die dichteriſchen Eigentümlichkeiten des Grafen vorangeſchickt werden
Tiefſtand der deutſchen
zeigt gerade auch unſer Dichter. Daß es ihm, ſo wenig es ihm auf Formvollendung ankam, nicht an dichteriſchem Talent gebrach, wird niemand leugnen; aber zum wahren Dichter wurde er erſt dadurch, daß ihn ein großer Gegenſtand ganz erfüllte, ergriff und dahinriß, und das war ſeine glühende Jeſusliebe, die bald in den zarteſten bald in majeſtätiſchen Tönen ausbricht, die ihn verzehrt wie eine Leiden⸗ ſchaft— er hatte ja„nur eine Paſſion“— und ihn zugleich Und wenn die machtvollen oder zarten oder glühenden AÄußerungen dieſer„einen Paſſion“ nicht
fehlt es ihm an
Sprachgewalt, an Phantaſie und Bilderreichtum, fehlt es an Anſchaulichkeit der Auffaſſung an Echtheit Nimmermehr! Gewiß es finden ſich Mängel in jeder Richtung, es giebt vielleicht kaum ein Lied, das tadellos vollendet wäre, für poetiſche Muſterſammlungen hat er nicht gedichtet. Man mag das beklagen.
der Empfindung?
Auch räumen wir unumwunden ein, daß, während er, wie oft gerügt, in vielen ſeiner Lieder einer unge⸗ zügelten, ausſchweifenden Phantaſie nach Inhalt und Ausdruck Raum giebt, er in anderen, auch in einigen der hier mitgeteilten,
ſch* n finiahhl hervn we dred ſeck gut Gen lutech ſw Geſiiten p ül ugn ſFr Brne bi! voh Gu fun önte ün Und Irs uns Hera den ſd ſchirt hat wennot„ gezieg n na Chritt bird ſin, 3iſn nicht uſdal wenis ning Foru) phar gößes Ge hinalm hie er i ande per bon Ier das e H. Blüt m hr Er ſcut ſei Lidelge 6 an kü I A oſt Ülre zumal r


