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ſchen Schlüſſel,Leonore,Hund des Aubri,Hutmacher und Strumpfwir ker, vielleicht kommen noch diezwölf ſchlafenden Jungfrauen u. dieTeu⸗ felsmühle am Wienerberge auf's Re⸗ pertoire. Gäſte gibt es eine ſchwere Men⸗ ge, ſo fiel unlängſt eine Olle. Becker durch, und ſpäter ſahen wir eine Olle. Römer, die vom Peſther Theater gekom men ſein will(22) und Herrn Schritt. Erſtere ſpielt ſo, ſo, Lezterer ſehr ma⸗ nierirt, auf jedes Wort zwei Aktionen. Einen ausländiſchen, mir unbekannten Dialekt reden Beide. Hr. Seufert, ein Komiker mit einer zwar ausgeſunge nen, aber noch recht hübſchen Stimme, gefiel allgemein. Hr. Erös, der be rühmte Sopranſänger, gab auch eine Vorſtellung. Ein norddeutſches Blatt ſagt bei Gelegenheit ſeiner Gaſtvorſtel lungen in Berlin:Wenn man die Au⸗ gen zudrükt, ſo glaubt man die Lutzer und den Schober zu hören; ich befolgte dieſen Rath, und mir war es gerade auch ſo zu Muthe, nur ſchien es mir, als ſinge die Lutzer Bariton, u. Scho⸗ ber Sopran. Schade, daß Herr Erös nur eine Vorſtellung gab, ich hätte bei der zweiten auch die Ohren zugehalten, und vielleicht die Ungher und Ronconi gehört. Geſtern gab man eine Novi tät, denVall zu Tunis. Es iſt eine nach dem franzöſiſchen Ungeſchmak ge ſchriebene Komödie, wie es in neuerer Zeit eine Unzahl gibt, Effekte u. Thea⸗ terkoups eine Menge, und zu Ende, um aus der Geſchichte ein Trauerſpiel zu machen, wird Einer zu Boden geworfen und zwei Andere abgeſtochen. Unſere Prima⸗Donna, Dlle. Ammesberger, hat eine ſehr brillante Rolle, nur möchte ich ſie bitten, nicht: geban, leban, we⸗ ban, zu pronunciren, ſo etwas ſtört; ich rüge es nur darum, weil es jezt noch abzugewöhnen wäre; ſpäter wäre es zu ſpät. Die At hletin, Mad. Sera⸗ phine Luftmann, wird hier erwartet.

Uebermorgen wieder eine Novität: der Verſchwender 11! S.) Paris. Rougemont, der bekannte Vaudevilledichter, iſt geſtorben. Er hat nicht weniger als 102 Vaudevilles und kleine Luſtſpiele geſchrieben, von denen einige nicht ohne Werth ſind. Der frucht bare Dichter, deſſen Liebenswürdigkeit im Privatleben ſehr gerühmt wird, iſt nur 58 Jahre alt geworden.Eudoxpia, oder der Müller von Harlem, ein Luſt ſpiel, das der Direktion des Theatre frangais im Jahre 1823 zur Aufführung eingereicht ward, iſt jezt erſt gegeben worden; man ſieht, die franzöſiſchen Theater erlauben ſich doch mitunter auch etwas gegen die Dichter. Die alt⸗ gewordene Neuigkeit, deren Fabel etwas an dieGeſchwiſter, von Goethe, er innert, gefiel ſehr. Die Neuigkeit in der opera comique:die Oper am Hofe, hat nicht gefallen; ein muſika liſch gebildetes Publikum kann an ein⸗ zelnen, ziemlich willkührlich zuſammen⸗ geſezten Theilen von Opern verſchiede⸗ ner Komponiſten, an einem Paſticcio, wie das die Italiener nennen, eben kei nen Gefallen finden, und der Text, den Scribe und St. Georges geliefert hatten, war matt und ohne allen Wiz. Schwerlich wird das Talent der Dar ſteller die Neuigkeit, ſelbſt nur kurze Zeit, auf dem Repertoire erhalten. Eu genie Garcia, die eine Zeitlang hatte befürchten müſſen, ihre Stimme zu ver lieren, und Botelli ſangen die Haupt rollen; an dem italieniſchen Vaſſiſten, der im Beſiz einer kräftigen und gebil⸗ deten Stimme iſt, hat die opera comi- que eine ſehr gute Acquiſtzion gemacht. Es wird behauptet, Rubini ſolle den Titel eines Generalinſpektors des Ge ſanges in Frankreich bekommen, den bis jezt Roſſini führte, dabei aber ſeine

) Wir erſuchen den verehrten Kor⸗ reſpondenten, uns ſeine nähere Adreſſe anzugeben. R.