Jahrgang 
1840
Seite
9
 
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1 weich. Mad. Grill bot als Amalia 1 2 8 88 treffliche Momente. Das Schauſpiel des

% Peſt h. Als Komthur in Halevy's unh Jüdin erntete unſer Gaſt, Hr. Rei⸗ el, den einſtimmigen Beifall des un⸗ % mein zahlreichen Auditoriums; ſeine irkige, klangvolle Stimme war in ich n Kraftſtellen von ganz beſonde ad m Effekte, hiezu kam noch das wahr 17 charakteriſtiſche Spiel, ſo daß ſich SGeſammtleiſtung als eine kunſtvoll⸗

1 dee in jeder Beziehung herausſtellte. Unſer zweiter Gaſt, Hr. Jerrmann, che ſchloß ſeinen Gaſtrolleneyklus am 26. h. M. mit dem Franz, in Schiller's Räubern. Dieſer Franz iſt auch ſo ne Art Mephiſto, d. h. er iſt kein 11 eufel in Menſchengeſtalt, aber ein heenſch, den ſeineſchwarze Seele zum Leufel ſtempelt hier dürfen auch all an ie teufliſchen Geſinnungen greller mar rt werden, der Charakter darf nir ends einen Gran Gutmüthigkeit ent⸗ (keln, nicht unſer Mitgefühl, unſern bſcheu muß er erregen. So konſequent 0 der Auffaſſung, ſo effektvoll übrigens 15 Jerrmann dieſe Rolle repräſentirte: 1 ſchien uns dieſer Franz doch etwas u gutartig. Der Gaſt wurde oftmals Fufen und dankte mit beſcheidenen orten. Der Karl des Hrn. Wag⸗ er war zu wenig heldenmäßig, zu

Unſterblichen, das leider jezt zur ge wöhnlichen Sonntagskomödie herabge ſunken, ging im Ganzen gerundet zu⸗ ſammen. Das Haus war ſehr voll. Tags darauf ſang Hr. Reichel den Osmin in Mozart's:Entführung. Wir glauben mit der Behauptung nicht zu irren, daß dieſe Parthie unbedingt ſeine gelungenſte war, die er hier zur Darſtellung brachte. Nicht nur war ſie ganz ſeiner höchſt ſeltenen Tiefe ange meſſen, ſondern er wußte auch in Ge- ſang und Spiel ſolche Effekte, ſolche überraſchende Wendungen anzubringen, die eines Lablache u. anderer Geſangs⸗ Notabeln vollkommen würdig ſind. Er erhielt die ſtürmiſchſten Beifallsbezei⸗ gungen zum Lohne. Im Uebrigen ging die Oper diesmal gerundeter. Vorzüglich zeigten Olle. Rauch, die Herren Discant u. Steiner lobenswerthen Eifer. S. i. Ofen. Am 25. d. M. hatten wir eine ſehr freundliche Novität auf unſe⸗ rer Bühne. Es ward zum Beſten des Spitalfondes zum erſten Male gege ben:das Landmädchen, oder: ſie be zahlt ihre Schulden nicht! Luſtſpiel in 5 Akten von der Prinzeſſin Amalie von Sachſen. Eine ſehr raſch gehende Handlung, gute Charaktere, ein flie⸗